Karlsbad - Ein Großbrand hat am Samstagabend die Feuerwehr in Karlsbad beschäftigt.
Wie die Brandbekämpfer mitteilen, wurde die Leitstelle um kurz vor 18 Uhr in den Allmendweg im Ortsteil Auerbach alarmiert. Zeugen hatten gemeldet, dass eine gut ausgebaute Gartenhütte in Vollbrand stehen würde.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Neben dem Haus standen auch ein Wohnanhänger sowie ein Lastwagen in Flammen.
Ein Bewohner hatte das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits selbstständig verlassen. Er wurde vom Rettungsdienst untersucht und betreut, blieb ersten Erkenntnissen zufolge aber unverletzt.
Die Brandbekämpfer leiteten umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Weil sich die Wasserversorgung dabei jedoch als schwierig darstellte, mussten zunächst zwei Schlauchleitungen von der Hauptstraße zur Einsatzstelle verlegt werden.
Gasflaschen fachen Feuer an
Während der Löscharbeiten stellte sich zudem heraus, dass sich in der Gartenhütte insgesamt fünf Gasflaschen befanden, die das Feuer allen Anstrengungen zum Trotz wiederholt anfachten. "Erst, nachdem die Flaschen vollständig entleert waren, konnte ein nachhaltiger Löscherfolg erzielt werden", teilt die Feuerwehr mit. Eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte habe derweil nicht bestanden.
Insgesamt waren rund 50 Kameradinnen und Kameraden mit elf Fahrzeugen bis kurz vor 20 Uhr im Einsatz. Die Polizei sperrte die L562 ab dem Ortsausgang Laugensteinbach währenddessen weiträumig ab. Die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache laufen.