Diese süßen Vögel sind aus grünen Ostereiern geschlüpft

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Stuttgart - In der Stuttgarter Wilhelma ist passend zu den Osterfeiertagen eine außergewöhnliche Art Küken zur Welt gekommen. Genau zur richtigen Zeit können Besucherinnen und Besucher nun über das Osterwochenende die süßen kleinen Vögel bewundern.

Ein frisch geschlüpftes Emu hat soeben das Licht der Welt erblickt.
Ein frisch geschlüpftes Emu hat soeben das Licht der Welt erblickt.  © Wilhelma Stuttgart / Julia Hüfner

Die geschlüpften Küken sind Emus und nach dem Afrikanischen Strauß die zweitgrößte lebende Vogelart.

Die dunkelgrünen Eier wirken fast wie gefärbte Ostereier. Doch diese landen nicht in Osternestern, denn kurz vor den Feiertagen schlüpften aus den Eiern Emu-Küken mit gestreiftem Gefieder. In der Natur bietet das den Vögeln übrigens eine überlebenswichtige Tarnung.

Außergewöhnlich: Bei den Emus haben die Weibchen nichts mit der Brut zu tun. Nur die Emu-Männchen brüten die Eier oft mehrere Wochen lang aus. Über rund acht Wochen isst der Emu kaum etwas, sorgt kontinuierlich für die notwendige Körpertemperatur und beschützt die Eier.

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In der Wilhelma hatte der Emu allerdings die Brut nach einigen Wochen aufgegeben. Die Tierpfleger mussten einspringen.

Aufzucht durch Tierpfleger

Durch die Schale des Eis muss sich das kleine Küken erst durcharbeiten.
Durch die Schale des Eis muss sich das kleine Küken erst durcharbeiten.  © Wilhelma Stuttgart/ Birger Meierjohann

Vogel-Kurator Andreas Frei erklärt: "Unser Emu-Hahn ist ein erfahrener Vater. Er hat schon erfolgreich gebrütet und Jungvögel großgezogen. Wir waren daher sehr überrascht, als er seine Brut dieses Mal nach mehreren Wochen aufgab." Die Tierpfleger legten die angebrüteten Eier in die Brutmaschine und konnten sie so weiter "ausbrüten".

Im Innenbereich der Freiflugvolieren hat der Zoo ein Aufzuchtgehege eingerichtet. Rechtzeitig zum langen Osterwochenende können Besucherinnen und Besucher die Emu-Küken durch eine Fensterscheibe aus nächster Nähe beobachten.

Emus leben in freier Wildbahn hauptsächlich in Landschaften wie der Savanne, Buschland oder in lichten Wäldern.

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Fliegen können die Vögel übrigens nicht. Sie haben sich im Lauf der Evolution an den Boden angepasst. Am liebsten essen Emus Pflanzen und Insekten.

Titelfoto: Wilhelma Stuttgart / Julia Hüfner

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