Knapp 2000 PS! Dieses Hypercar übertrifft alles

Zagreb/Kroatien - Die Autowelt hat mit dem Rimac Nevera ein neues Hypercar, das bisher bestehende Rekordwerte anderer Supersportwagen locker knackt.

Der Rimac Nevera auf der Straße. Das Elektro-Hypercar leistet 1912 PS
Der Rimac Nevera auf der Straße. Das Elektro-Hypercar leistet 1912 PS  © Rimac/PR

Der kroatische Auto-Macher Mate Rimac (33) hat de fakto ein Auto der Superlative gebaut.

  • Die vier Elektromotoren leisten umgerechnet insgesamt 1912 PS.
  • Beeindruckende 2360 Newtonmeter wuchten das 2,2-Tonnen-Trum nach vorne.
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Was diese Zahlen auf dem Asphalt bedeuten, zeigte Auto-Journalist Mat Watson bei einem exklusiven Test.

Er fuhr die Viertelmeile mit dem Rimac Nevera in nur 8,6 Sekunden! Ein Ferrari SF90 (1000 PS) mit Erfinder Mate Rimac am Steuer kam rund 2 Sekunden später ins Ziel.

Zum Vergleich: Autofans erinnern sich an die Rennwagen aus der Filmreihe " The Fast and the Furious". Hier gilt ein 10-Sekunden-Auto als Kult-Fahrzeug.

Doch alte V8-Motoren haben gegen das Elektro-Hypercar aus Kroatien keine Chance. Der Schnellsprint von 0 auf Tempo 100 dauert nur kurze 2 Sekunden! Die Höchstgeschwindigkeit liegt nach Rimac-Angaben bei 412 Kilometern pro Stunde.

Preis des Rimac Nevera: 2 Millionen Euro!

Viele Autofahrer werden das 2 Millionen Euro teure Auto wohl nur von hinten zu Gesicht bekommen.
Viele Autofahrer werden das 2 Millionen Euro teure Auto wohl nur von hinten zu Gesicht bekommen.  © Rimac/PR

Für den Auto-Nerd Rimac ist der neue Nevera der wahr gewordene Traum seiner Konstrukteure. Insgesamt 10 Jahre Arbeit flossen in das Produkt der Superlative.

"Das ist es. An dieses Auto dachte ich, als ich mich vor zehn Jahren auf die 'unmögliche' Reise begab. All unsere harte Arbeit hat zum Nevera geführt – unserem rekordbrechenden Hypercar. Dieses Auto wurde geboren, um eine bessere Leistung zu erzielen, und das nicht nur in der Leistung – sondern als Rundum-Paket", sagte Mate Rimac stolz über das Geschoss.

Wer dieses Auto kaufen will, benötigt viel Geld. 2 Millionen Euro verlangt das Unternehmen. Nur 150 Stück sollen gebaut werden.

An Rimac ist auch Autobauer Porsche mit 24 Prozent beteiligt. Für die Kroaten aus Sveta Nedelja bei Zagreb ist das Fahrzeug auch ein Stück Werbung für die eigene Technik.

Die Mitarbeiter entwickeln und bauen vorrangig Hochleistungsantriebe und Batteriesysteme. Wie stark sie sind, zeigt das jetzt vorgestellte Hypercar.

Titelfoto: Rimac/PR

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