Jenseits der Konsole: Bücher und Comics zu Games werden zum Millionengeschäft

Deutschland - Es geht auch andersherum: Nicht mehr nur werden Videospiele nach Buchvorlagen sehr erfolgreich verkauft. Zunehmend scheinen Bücher und Comics, die auf Games basieren – allein in Deutschland – ein Millionenpublikum zu erreichen.

Als Papier oder digital, als Comic oder Ergänzung: Lesestoff, der zusätzlich zu Videospielen erscheint, gewinnt offenbar zunehmend an Beliebtheit.
Als Papier oder digital, als Comic oder Ergänzung: Lesestoff, der zusätzlich zu Videospielen erscheint, gewinnt offenbar zunehmend an Beliebtheit.  © Tag24/Schimpfhauser

Das hat eine aktuelle Umfrage ergeben. "Romane, Kurzgeschichten und Comics zu Games begeistern mittlerweile eine Millionenleserschaft in Deutschland", bilanziert der Verband der deutschen Games-Branche "game".

24 Prozent der ab-16-Jährigen hat schon entsprechende Literatur gelesen. Das sind umgerechnet etwa 17 Millionen Menschen – allein in Deutschland.

Begrenzt man es auf die Zielgruppe der 16- bis 44-Jährigen, steigt der Wert auf etwa 40 Prozent.

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"Das Potenzial hier ist auch in Zukunft groß, denn rund elf Millionen Deutsche haben zwar noch nie solche Bücher oder Comics gelesen, haben aber für eine künftige Lektüre Interesse daran", heißt es weiter.

Wer also vorhat, eine Geschichte zu schreiben, sollte sich vielleicht an den von Videospiel-Entwicklern geschaffenen Welten orientieren. Denn der Drang, mehr in diese Geschichten einzutauchen, scheint ein großes Bedürfnis bei den Fans zu sein.

Wichtig: Es muss akkurat sein. Für 85 Prozent der Interessierten erweitert nämlich die Literatur zu den Spielen das Spielerlebnis über das Zocken hinaus, teilte der "game" mit. Neue Perspektiven aus der lieb gewonnenen Welt sind dabei eine große Motivation.

Titelfoto: Tag24/Schimpfhauser

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