Kurioses Gaming-Equipment: Mit Babyspielzeug zum Endboss

Christchurch - Das es für eine angenehme Gaming-Experience nicht immer das neuste Hightech-Equipment braucht, bewies kürzlich ein Streamer namens Rudeism. Der leidenschaftliche Gamer bastelte sich einen Controller aus einem Kinderspielzeug.

Der Controller von Rudeism sieht nicht grade aus, wie das übliche Xbox-Utensil.
Der Controller von Rudeism sieht nicht grade aus, wie das übliche Xbox-Utensil.  © Screenshot/Twitter/rudeism

Der Neuseeländer, der sich selbst als "Bauer von bizarren Controllern" bezeichnet, funktionierte ein "Fisher-Price Laugh & Learn"-Kinderspielzeug kurzerhand zu einem funktionstüchtigen Xbox-Controller um.

Doch wie kam der Streamer auf die absurd wirkende Idee? Eine andere Größe in der Welt der Videospiele, Wario64, teilte auf Twitter einen Sale des Kinder-Controllers mit der scherzhaften Bemerkung, dieser sei "perfekt für Elden Ring".

Doch Rudeism nahm ihn beim Wort, bestellte das Spielzeug, baute es um und zockte tatsächlich eine Runde "Elden Ring" - eines der beliebtesten Videospiele, die es derzeit gibt.

Dass es dabei zu gewissen Schwierigkeiten kommt, war vorprogrammiert. Schließlich gilt "Elden Ring" auch auf normalen Controllen als alles andere als einfach.

So wurde das Spielzeug zum echten Controller

Der Seite Polygon erklärte der Neuseeländer, wie es ihm gelang, das Spielzeug zum Laufen zu bringen. Zunächst schloss er eine Arduino-Plattform an die bereits vorhandene Platine an und programmierte alles so, dass es als Xbox-Gerät funktionierten könnte.

Danach bastelte er noch etwas an der Hardware rum und "stopfte dann alles wieder rein" - laut Rudeism der schwierigste Part des ganzen Prozesses. Insgesamt dauerte seine Bastelei etwa zwei Wochen.

"Ich werde mit ein paar Spielen experimentieren, um zu sehen, was funktioniert und was nicht, aber im Moment weiß ich, dass ich ihn verwenden werde, um Elden Ring zu schlagen", so der Streamer. Er postete auch einen Clip, in dem er in "Tony Hawks Pro Skater" Tricks vollbringt.

Inzwischen bekam Rudeism sogar anfragen, ob er den Controller auch verkaufen würde. Doch bevor es so weit ist, seien noch einige Arbeiten nötig, erklärte der einfallsreiche Zocker.

Titelfoto: Screenshot/Twitter/rudeism

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