Dauerregen setzt Bali unter Wasser: Touristen müssen evakuiert werden

Von Ahmad Pathoni

Denpasar - Statt Sonne und Strand erleben viele Urlauber auf Bali derzeit dramatisches Hochwasser: Sintflutartige Regenfälle haben Teile der indonesischen Insel überflutet und Evakuierungen ausgelöst.

Touristen müssen ihre Koffer durch das Hochwasser tragen.  © Dicky Bisinglasi/XinHua/dpa

Besonders im Süden rund um die beliebten Urlaubsorte Kuta, Legian, Seminyak, Sanur und Canggu standen Hotels, Gästehäuser und Villen nach anhaltendem tropischen Dauerregen teils hüfthoch unter Wasser.

Die Zeitung "Bali Sun" berichtete, die Insel erlebe eine der heftigsten Regenzeiten seit Jahren. Einsatzkräfte mussten mit Schlauchbooten zahlreiche Bewohner und Dutzende Reisende in Sicherheit bringen.

Anwohner nutzten lokalen Medien zufolge teilweise Surfbretter und Kajaks, um sich selbst und ihre Haustiere vor den Fluten zu retten.

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Die Behörden meldeten auch mehrere Erdrutsche und umgestürzte Bäume. Entlang des Badung-Flusses heulten in der Nacht Sirenen, die vor weiter steigenden Pegeln warnten.

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Auch die Einheimischen haben mit dem Dauerregen zu kämpfen.  © Dicky Bisinglasi/XinHua/dpa

Wetterbehörde warnt vor weiteren Schauern bis in den April

Menschen werden auf Schlauchbooten aus ihren Häusern evakuiert.  © Dicky Bisinglasi/XinHua/dpa

Für manche Urlauber bedeutet das verlegte Unterkünfte und geänderte Reisepläne.

Gäste wurden teilweise in andere Hotels umquartiert, andere brachen ihren Aufenthalt vorzeitig ab. Zudem wird vor erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Weg zum Flughafen Ngurah Rai gewarnt – Reisende sollen deutlich mehr Zeit einplanen.

Der Starkregen hatte am Wochenende eingesetzt und zu Wochenbeginn noch zugenommen. Die örtliche Wetterbehörde warnt vor weiteren kräftigen Schauern - möglicherweise bis in den April.

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