Überlebende von Crans-Montana darf endlich nach Hause

Crans-Montana/Cesena - Sie lag vier Wochen lang im Krankenhaus: Eleonora Palmieri (29), Überlebende der Silvester-Tragödie aus Crans-Montana (Schweiz), darf endlich wieder nach Hause.

Eleonora Palmieri (29) lag zuletzt mehrere Wochen im Krankenhaus. Nun durfte sie endlich nach Hause, wurde dort herzlich empfangen.
Eleonora Palmieri (29) lag zuletzt mehrere Wochen im Krankenhaus. Nun durfte sie endlich nach Hause, wurde dort herzlich empfangen.  © Montage: Screenshot/Instagram/eleonorapalmieri (2)

Die Italienerin wurde nach der Brandkatastrophe mit 40 Toten zunächst in einer Mailänder Klinik behandelt, später in Cesena nahe ihrer Heimat Rimini.

Am Donnerstag durfte die Tierärztin endlich nach Hause. Auf Instagram verfasste sie emotionale Zeilen, die zeigen, dass vor ihr noch ein langer Weg liegt.

"Die meisten Verbrennungen zweiten Grades heilen mittlerweile ab", schrieb Eleonora. "An meiner rechten Hand, wo die Hauttransplantation durchgeführt wurde, habe ich die größte chirurgische Hürde überwunden."

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Doch nun stehe sie vor der nächsten Herausforderung: "Physiotherapie, regelmäßige Verbandswechsel und intensive psychologische Betreuung sind angesagt."

Sie machte klar: "Der Heilungsprozess endet nicht mit dem Krankenhausaufenthalt; für mich ist es ein Weg, der mindestens zwei Jahre dauern wird. Die Nachwirkungen halten monatelang an, denn die Narben sind 'lebendig' und verändern sich mit der Zeit."

Überlebende von Crans-Montana: "Nun beginnt eine lange und geduldige Phase der Rehabilitation"

40 Menschen, die meisten darunter Jugendliche, starben in der Silvesternacht in der Bar "Le Constellation".
40 Menschen, die meisten darunter Jugendliche, starben in der Silvesternacht in der Bar "Le Constellation".  © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

Die 29-Jährige veröffentlichte zuletzt ein Video, in dem sie ihre Brandwunden zeigt. Neben Verletzungen an Armen und Händen sind auch die starken Verbrennungen im Gesicht zu erkennen. "Nun beginnt eine lange und geduldige Phase der Rehabilitation."

"Mein Dank gilt all jenen, die meine Wunden geheilt haben und mich weiterhin mit ihrer Liebe unterstützen: Zu wissen, dass ich auf diesem langen Weg nicht allein bin, ist meine größte Stärke", schloss die Italienerin ihre Zeilen ab.

Zu Hause wurde sie offenbar freudig empfangen. Sie postete ein Foto, auf dem eine Girlande mit den Worten "Willkommen zurück" zu sehen ist.

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Unterdessen liegen einige Schwerverletzte immer noch in den Krankenhäusern. Gegen die Betreiber der Bar Jacques und Jessica Moretti wird wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung sowie fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/eleonorapalmieri (2)

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