Fitness-Influencer richtet Mann mit Gewichtsgürtel übel zu: Knast ist ihm sicher, aber wie lange?

Miami (USA) - Fitness-Influencer Wesley "Wes" Watson (42) ist kein Kind von Traurigkeit. Wegen eines Raubüberfalls saß der US-Amerikaner bereits neun Jahre im Knast. Jetzt droht wieder Ungemach.

Wesley "Wes" Watson (42) ist kein Kind von Traurigkeit. Seine Videos bei YouTube und TikTok sehen sich trotzdem Millionen Menschen an.  © Miami Dade County Jail

Am 29. Dezember 2024 brannten dem 42-Jährigen mit den markanten Tattoos die Sicherungen durch. Laut Miami Herald trainierte Watson damals gerade im Elev8tion Fitness in Miami (Florida), als Hakeem Ibrahim die Pumper-Hölle betrat.

Ibrahim war extra aus dem etwa 18 Autostunden entfernten New Jersey angereist. Sein Ziel sei es gewesen, Watson wegen seines oft aggressiven Auftretens zur Rede zu stellen.

Ibrahim soll sein Handy aufgebaut haben, um alles zu filmen, versetzte Watson dann einen Schubser. Der Influencer wiederum behauptete später, der ungebetene Trainingsgast habe sich mit ihm prügeln wollen. Egal wie, es reichte aus, dass Watson seinen Gewichtsgürtel ablegte und Ibrahim über die Rübe zog.

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Umstehende Männer schlossen sich ihm an und prügelten ebenfalls auf den Mann ein. Sie ließen erst von ihm ab, als ein Mitarbeiter des Fitnessstudios dazwischen ging. Ibrahim trug einen Knochenbruch im Gesicht, eine Gehirnerschütterung und zwei blaue Augen davon.

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Fitness-Influencer Wesley "Wes" Watson muss wohl wieder in den Knast

Watson und einige Pumper-Kumpanen schlugen Hakeem Ibrahim in einem Fitnessstudio in Miami grün und blau. (Symbolfoto)  © 123RF/alvi26t

Am Donnerstag (2. Juli) bekannte sich Watson vor Gericht wegen schwerer Körperverletzung schuldig. Im Gegenzug ließ die Staatsanwaltschaft einen weiteren Anklagepunkt gegen den 42-Jährigen wegen Körperverletzung fallen.

Auf dieser Grundlage forderte die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von knapp zwei Jahren, im Anschluss sieben Jahre Bewährung. Zudem soll Watson ein Video aufnehmen und darin öffentlichkeitswirksam über die Gefahren von Drogenmissbrauch aufklären.

Die Anwälte des Influencers feilschen derweil noch um eine Reduzierung der drohenden Haftstrafe. Lässt sich Watson nicht auf den Deal ein, könnten allerdings sogar 15 Jahre Knast drohen - je nach Laune des Richters.

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Am 17. Juli soll weiter verhandelt werden. Watson sitzt bis dahin weiter im Gefängnis. Seine Freilassung gegen Kaution wurde widerrufen, nachdem gegen ihn zusätzlich mehrere Anklagepunkte im Zusammenhang mit einem Fall häuslicher Gewalt erhoben worden waren.

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