Flugzeugabsturz mit zehn Toten: Radio-DJ und Mitglieder von beliebter Band unter den Opfern

Bahamas - Ausgerechnet am Nationalfeiertag! Am vergangenen Freitag (10. Juli) stürzte ein Kleinflugzeug im Karibik-Archipel Bahamas ab. Zehn Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Mittlerweile ist klar, das regionale Prominenz im Flieger gesessen hatte.

Für die Menschen im Flugzeug kam jede Hilfe zu spät.  © Screenshot/X/Osint613

Die Maschine von Flamingo Air war am Lynden Pindling International Airport in der Insel-Hauptstadt Nassau gestartet und befand sich auf dem Weg nach San Andros.

Über einem bewaldeten Gebiet auf North Andros fiel die Cessna 402 vom Himmel und ging sofort in Flammen auf.

Behörden halten sich hinsichtlich der Opfer bislang bedeckt. CBS News berichtete allerdings von einer öffentlich gewordenen Passagierliste. Demnach sollen Mitglieder der Musikergruppe "Da Pond Band" im Flieger gesessen haben. Eine dem Sender vertraute Quelle aus der Luftfahrtbranche habe das bestätigt.

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Auf der Facebookseite der Band mehren sich inzwischen Beileidsbekundungen. "Ruhet in Frieden, ihr schönen Stimmen", heißt es dort etwa.

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Die beliebte Bahamas-Band bei einem Auftritt im Juni des vergangenen Jahres. Einige Mitglieder der Kombo saßen wohl mit im Todes-Flieger.  © Facebook/Da pond band

Beliebter DJ soll auch zu den Todesopfern zählen

Auch der Name von DJ Fresh International soll auf der Passagierliste gestanden haben.  © Facebook/DJ Fresh International

Zu den Opfern soll neben den "Da Pond Band"-Mitgliedern auch der über die Landesgrenzen hinaus bekannte "DJ Fresh International" gehören. Auch auf dessen Facebookseite sind entsprechende Kommentare zu seinem Tod zu finden: "Es tut mir so leid, dass dir das passiert ist", lautet einer davon.

Premierminister Philip Brave Davis (75) drückte allen Hinterbliebenen sein Beileid aus. "Wir kommen heute unter einer Wolke großer Trauer zusammen", sagte Davis nach dem Unglück, dass sich ausgerechnet am 53. Jahrestag der Unabhängigkeit der Bahamas ereignet hatte.

Maschinen von Flamingo Air wurden derweil als "vorsorgliche Sicherheitsmaßnahme" aus dem Verkehr gezogen. Zumindest so lange, bis die Ursache des Absturzes feststeht.

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Luftfahrtministerin JoBeth Coleby-Davis (41) teilte zusätzlich mit, dass der Vorfall von Freitag nicht der erste gewesen sei. Bereits einige Stunden zuvor habe eine Flamingo-Maschine mit technischen Problemen notlanden müssen und danach Feuer gefangen.

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