Game over in London! Starmer schmeißt als Premierminister hin
London - Das Starmer-Drama ist vorbei: Großbritanniens Premierminister wirft das Handtuch. Nach monatelanger interner Meuterei und desaströsen Umfragen zieht Sir Keir Starmer (63) die Reißleine und verkündete 10.35 Uhr seinen endgültigen Rücktritt.
Die Nerven in London liegen blank, das Regierungsviertel wurde schon seit den frühen Morgenstunden von internationalen Medien belagert, bis Starmer am Morgen vor die Presse trat.
"Die Frage, die sich meine Partei gestellt hat, ist, ob ich die richtige Person bin, die Partei zu führen. Und ich habe die Entscheidung meiner Partei akzeptiert. Deshalb werde ich als Premierminister zurücktreten", so Keir Starmer in seiner Rede vor der Downing Street.
Starmer war mittlerweile von seinem Landsitz nach London zurückgekehrt, wo er laut "The Sun" das gesamte Wochenende über an seiner Exit-Strategie und seiner Rücktrittsrede gefeilt hat.
Hochrangige Regierungsfiguren erwarteten laut "BBC" bereits die Ankündigung der Rücktrittspläne noch vor dem Mittag, zumal die Downing Street den brodelnden Gerüchten nicht widersprochen hatte.
Starmers Nachfolger könnte ausgerechnet sein Erzrivale aus der eigenen Partei werden
Der Druck ist nach den desaströsen Kommunalwahlen im Mai und schweren Fehlgriffen bei Personalentscheidungen schlicht zu groß geworden.
Die parteiinterne Meuterei eskalierte schließlich, als ausgerechnet Starmers Erzrivale Andy Burnham (56) eine Nachwahl krachend gewann und heute Nachmittag als Abgeordneter im Unterhaus vereidigt wird.
Laut The Sun hatten bereits vier wichtige Kabinettsmitglieder, darunter die Außen- und die Innenministerin, Starmer intern zum Rückzug gedrängt, um Platz für Burnham zu machen.
Die politische Lähmung kostete das Land durch steigende Kreditkosten bereits im Minutentakt bares Geld, während US-Präsident Donald Trump (80) via Truth Social bereits über Starmers Komplettversagen spottet.
Erstmeldung vom 22. Juni, 09.40 Uhr. Letzte Aktualisierung am 22. Juni, 10.39 Uhr.
Titelfoto: HENRY NICHOLLS / AFP

