Hund stößt auf Flaschenpost: Herrchen ist verblüfft, woher sie stammt

Schottland - Die Ostküste Schottlands, südlich von Aberdeen, ist das Revier von Mike Scott (60) und seinen Hunden. Am Strand der kleinen Ortschaft St Cyrus findet Scott immer mal wieder Gegenstände, die ans Ufer gespült wurden. Vor zwei Wochen war es seine Labrador-Hündin Maggie, die im seichten Wasser eine Entdeckung machte: eine braune Glasflasche.

Labrador-Hündin Maggie stieß am Strand auf die weit gereiste Flaschenpost.
Labrador-Hündin Maggie stieß am Strand auf die weit gereiste Flaschenpost.  © Screenshot/Instagram/mikescottartist

"Ich hob sie auf und sah, dass sich in einem Zip-Beutel in der Flasche eine Nachricht befand", sagte Scott in einem Interview mit The Guardian.

Anfangs habe der Schotte angenommen, dass die Pulle, nachdem sie geleert wurde, ein paar Kilometer entfernt ins Meer geschmissen wurde. Wie sich herausstellen sollte, wurden aus "ein paar" stolze 4000 Kilometer, die die Flasche zurückgelegt hatte.

Die Nachricht in dem Zip-Beutel, der das blaue, mit Kugelschreiber beschriebene Papier vor Nässe schützen sollte, brachte Aufschluss - allerdings erst, nachdem Scott wieder zu Hause war.

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Die Botschaft war auf Französisch verfasst, der 60-Jährige musste die Zeilen also durch einen Online-Übersetzer jagen. Es kam heraus, dass die Flaschenpost im August 2024 von einer Fähre nahe der Insel Îles-de-la-Madeleine in der kanadischen Provinz Quebec auf die Reise geschickt worden war.

Weil Mike Scott dem Französischen nicht mächtig ist, musste er den Inhalt der Nachricht durch einen Online-Übersetzer jagen.
Weil Mike Scott dem Französischen nicht mächtig ist, musste er den Inhalt der Nachricht durch einen Online-Übersetzer jagen.  © Screenshot/Instagram/mikescottartist

Scott hat Verfasserin der Flaschenpost bei Facebook gefunden und angeschrieben

Mike Scott (60) findet am Strand seiner schottischen Heimat oft angespülte Gegenstände. Einige verarbeitet er weiter, verkauft die kleinen Kunstwerke dann im Internet.
Mike Scott (60) findet am Strand seiner schottischen Heimat oft angespülte Gegenstände. Einige verarbeitet er weiter, verkauft die kleinen Kunstwerke dann im Internet.  © Screenshot/Instagram/mikescottartist

Mike Scott erfuhr auch, dass die Verfasser, darunter eine gewisse Annie Chaisson, auf der Fähre Wein getrunken hatten. Außerdem sollte der oder die Finderin Chaisson bei Facebook kontaktieren.

Scott, selbst nicht beim Social-Media-Riesen angemeldet, ließ seine Frau recherchieren. Die habe eine Annie Chaisson gefunden und auch angeschrieben, allerdings noch keine Antwort erhalten.

Jetzt hofft der Schotte, dass die Verfasserin durch Medienberichte auf ihn aufmerksam wird und sich dann meldet.

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Bis dahin lagert er die Flaschenpost in seiner Garage.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/mikescottartist

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