Hamburg - Die Eskalation im Nahen Osten hält die Welt weiter in Atem. Moderator Michel Abdollahi (44), der in Irans Hauptstadt Teheran geboren wurde, verfolgt die Entwicklungen in seiner Heimat mit großer Sorge und gleichzeitiger Hoffnung.
In den vergangenen Tagen machte der 44-Jährige auf seinem Instagram-Kanal immer wieder deutlich, dass er sich - wie viele andere Iranerinnen und Iraner - nichts mehr wünsche als das Ende des terroristischen Mullah-Regimes.
Nach dem Tod des langjährigen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ali Chamenei hatte es auch in Deutschland Diskussionen um dessen Nachfolge gegeben. Mittlerweile scheint klar: Sohn Modschtaba Chamenei folgt mit großer Wahrscheinlichkeit auf seinen Vater.
Laut Abdollahi sei es aber völlig egal, wer an der Spitze der Mullahs stehe. "Das sind alles Mörder! Es wird seit Jahren so dargestellt, als gebe es verschiedene Strömungen in der Islamischen Republik, die irgendwie besser oder schlechter sind. Das stimmt einfach nicht. Die sind alle schlecht", verdeutlichte er.
Ziel der Mullahs sei es, "islamistischen Terror gegen ihre eigene Bevölkerung und gegen alles im Ausland" einzusetzen. "Also bitte hört auf, euch zu fragen, ist der eine besser als der andere, weil er ein Reformer ist oder weil er ein Hardliner ist", unterstrich der Wahl-Hamburger.
Michel Abdollahi mit deutlichem Statement auf Instagram
Michel Abdollahi über Mullahs: "Alle von diesen Leuten müssen weg"
Für den Moderator gebe es deshalb nur eine erstrebenswerte Lösung: "Alle von diesen Leuten müssen weg. Alle von diesen Leuten sind schlecht. Alle von diesen Leuten sind Terroristen. Das Einzige, was wir wollen, ist, dass die Islamische Republik in Gänze aufhört zu existieren."
Dass es "auch nur ansatzweise gute Leute in diesem System" gebe, entspreche schlicht und einfach nicht der Wahrheit und sei Blödsinn, betonte Abdollahi abschließend. Bleibt abzuwarten, ob der Wunsch des 44-Jährigen zur Realität wird.