Weltreise endet hinter Gittern: Paar zu zehn Jahren Haft im Höllen-Knast verurteilt
Iran - Es sollte die Reise ihres Lebens werden - doch für ein britisches Touristenpaar endete ihre Motorrad-Welttour im iranischen Gefängnis.
Craig (53) und Lindsay Foreman (53) wollten die Schönheit des Irans entdecken - doch sie erreichten nie ihr geplantes Ziel in Kerman. Ihre britische Herkunft wurde ihnen zum Verhängnis.
Denn die iranischen Behörden gaben bekannt, dass das Paar am 3. Januar 2025 festgenommen wurde, offenbar als Druckmittel, um von Großbritannien Zugeständnisse zu erzwingen.
Wie Mirror berichtet, sitzen Craig und Lindsay Foreman seitdem im berüchtigten Evin-Gefängnis in winzigen, von Ungeziefer befallenen Zellen, zusammen mit dutzenden weiteren Gefangenen.
Das Gefängnis ist für seine schlechten Haftbedingungen und Menschenrechtsverletzungen bekannt.
Das Paar wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt
Am Mittwoch wurden sie schließlich zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem iranische Beamte sie der Spionage beschuldigt hatten. Das Paar beteuert seine Unschuld.
Die britische Außenministerin Yvette Cooper bezeichnete das Urteil als "völlig entsetzlich und absolut ungerechtfertigt" und versicherte, die Regierung werde "diesen Fall unnachgiebig gegenüber der iranischen Regierung verfolgen, bis Craig und Lindsay Foreman sicher zurückkehren".
Das Außenministerium hatte zuvor eindringlich vor Reisen in den Iran gewarnt, da Reisende dort aufgrund ihres britischen Passes willkürlich verhaftet werden können.
Besonders gefährlich scheint es für Europäer mit blauen Augen und blonden Haaren zu sein.
Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Screenshot/Horizons Unlimited Motorcycle Adventure Travellers/Lindsay Foreman

