Scandicci (Italien) - Am Mittwoch wurde in Florenz neben einem verlassenen Gebäude eine enthauptete Deutsche (†44) gefunden.
Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, wurde die Leiche der Frau auf dem Gelände einer früheren Niederlassung des Nationalen Forschungsrats (CNR) von einem Obdachlosen entdeckt.
Neben der zerstückelten Frau lag ein Messer. Ein Hund bewachte ihren Körper, wodurch zunächst das Herankommen der Rettungskräfte verhindert wurde, so la capitale news.
Ein Hundefänger konnte den Vierbeiner schließlich einfangen. Seitdem ist die Spurensicherung der Carabinieri vor Ort.
Laut la presse, hat die Polizei den Fundort der Leiche abgesperrt. Die Staatsanwaltschaft Florenz hat Mordermittlungen eingeleitet.
Das am Boden gefundene Messer wurde sichergestellt und wird untersucht, um festzustellen, ob es sich um die Tatwaffe handelt.
Die 44-jährige Deutsche soll keinen festen Wohnsitz gehabt haben
Bei der Getöteten soll es sich um eine 44-jährige Deutsche handeln, berichtet Rai News. Eine DNA-Untersuchung soll ihre Identität nun endgültig bestätigen.
Unweit ihres Fundorts befindet sich eine provisorische Zeltstadt, die Obdachlosen als Notunterkunft dient. Laut Berichten hatte die Frau keinen festen Wohnsitz.
Eine Autopsie soll den Todeszeitpunkt klären und Aufschluss über mögliche Kampfhandlungen geben.
Die Bürgermeisterin von Scandicci, Claudia Sereni, bezeichnete den Fund als "zutiefst beunruhigend" und äußerte zugleich ihr Vertrauen in die Strafverfolgungsbehörden sowie die von der Staatsanwaltschaft geleiteten Ermittlungen.
Erst vor wenigen Tagen wurde ein Mann marokkanischer Herkunft zwangsweise in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er in der Gegend gegenüber einigen Frauen aggressiv aufgetreten war.
Ob ein Zusammenhang mit dem Tod der 44-Jährigen besteht, wird derzeit ermittelt.