Plötzlich war Christine weg! Frau vor ihrer Haustür von Loch verschluckt

Winnipeg (Kanada) - So hatte sich Christine Keilback das Ende ihres Kino-Abends mit Freunden aber nicht vorgestellt. Als die Kanadierin vor ihrem Zuhause in Winnipeg abgesetzt wurde, tat sich unter ihr plötzlich der Boden auf. Ganze 40 Minuten saß sie in dem Loch fest, ehe sie gerettet wird.

Christine Keilback aus Kanada nahm den Sturz mit Humor.  © Bildmontage: Screenshot/Facebook/Christine Keilback

Christines Freunde Lynda und Jeff Regan setzten sie am Samstag gegen 21 Uhr (Ortszeit) in der Lipton Street ab, sie machte einige Schritte auf ihr Haus zu und plötzlich war sie weg.

Wie sie gegenüber CBC News erzählt, dachten ihre Freunde zunächst, sie sei einfach gestolpert und hingefallen. "Als sie herumkamen, waren sie ziemlich überrascht, meinen Kopf und meine Schultern knapp über dem Boden zu sehen."

An den Sturz erinnere sich Christine nicht mehr. Alles, was sie wüsste, sei, dass der Boden ziemlich schnell nachgegeben habe. Freund Jeff reagierte blitzschnell, holte einen Besen und eine Schaufel, damit sich Christine an den Werkzeugen festhalten konnte, um nicht weiter hineinzurutschen.

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Die Kanadierin versuchte sich einige Male selbst herauszustemmen. Doch jeder Halt, den sie fand, brach zusammen. Der Freundesgruppe blieb nichts anderes übrig, als die Feuerwehr zu rufen.

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Nach 40 langen Minuten: Feuerwehr zieht Christine aus Loch hinaus

Feuerwehrleute konnten Christine mit mehreren Gurten herausheben.  © Bildmontage: Screenshot/Facebook/Christine Keilback

Diese war innerhalb von zehn Minuten vor Ort und versicherte Christine, dass sie die Lage unter Kontrolle hätte. Von da an konnte sie eigentlich nur noch über die kuriose Situation lachen. "Hätte ich mir den Knöchel oder das Bein verletzt oder wäre etwas passiert, wäre das sicher etwas schockierender gewesen, als es tatsächlich war."

Gut 40 Minuten nach ihrem Sturz konnte Christine mithilfe mehrerer Gurte herausgehoben werden.

Glück hatte sie dennoch. Die Feuerwehrleute zeigten ihr nach ihrer Rettung ein scharfkantiges Metallrohr, das hinter ihr im Boden gesteckt hatte. "Vor mir lag außerdem ein altes Rohr, etwa auf Höhe meines Bauches, sodass ich beim Sturz darauf hätte aufschlagen können", erinnert sie sich.

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Christine ging bei dem Loch von einer Art Senkgrube aus, doch wie ein Sprecher der Stadt Winnipeg erklärte, handele es sich offenbar um einen Auffangschacht, dessen Schachtabdeckung fehlte. Die Ermittlungen dazu laufen.

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