Nach Horror-Brand: Zwei Tote und 24 Verletzte in deutschem Urlauber-Paradies

Magaluf (Mallorca) - Es sollten unbeschwerte Sommertage werden, doch für zwei Menschen endete der Morgen in einer absoluten Tragödie! In der Nacht zu Donnerstag riss ein verheerendes Flammen-Inferno die Urlauberhochburg Magaluf aus dem Schlaf. Ein Wohnblock brannte lichterloh. Für zwei Bewohner gab es keine Rettung mehr.

Die Rettungskräfte eilten mit einem Großaufgebot zum Wohnblock.  © IMAGO / Europa Press

Wie die "MallorcaZeitung" berichtet, war es genau 5.23 Uhr morgens, als das Grauen im dritten Stock des Gebäudes seinen Lauf nahm.

Die Bewohner des betroffenen Apartments bemerkten den Brand und versuchten noch verzweifelt, die Flammen selbst zu löschen. Das Feuer war jedoch viel zu heftig.

Binnen weniger Minuten verwandelte sich das Haus in eine Räucherkammer und giftiger Qualm schoss das Treppenhaus hinauf. Während sich einige Nachbarn in ihren Wohnungen in Sicherheit brachten, flüchteten andere in Panik ins verqualmte Treppenhaus.

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Für zwei Menschen endete die versuchte Flucht tödlich. Sie starben noch im Gebäude an einer schweren Rauchvergiftung. Laut Bild-Informationen soll es es sich um einen 58-jährigen Argentinier und eine Frau handeln, deren Identität noch unklar ist. Ob die Opfer Urlauber, Einheimische oder Saisonarbeiter waren, ist noch unklar.

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Die Balkone sind durch den Brand schwarz geworden.  © IMAGO / Europa Press

Auch acht Feuerwehrleute wurden verletzt

Ein riesiges Aufgebot an Feuerwehr, Guardia Civil und Krankenwagen raste zum Unglücksort. Heldenhaft retteten die Einsatzkräfte zwölf Menschen direkt aus dem Gebäude, während insgesamt 24 Personen verletzt wurden – darunter auch acht Feuerwehrleute.

Vier Verletzte mussten sofort ins Krankenhaus, einer von ihnen schwebt mit schweren Verbrennungen in Lebensgefahr. Erst um 6.45 Uhr konnte der Brand gelöscht werden. Der völlig verwüstete Wohnblock wurde geräumt und sofort gesperrt.

Während die Gemeinde Calvià eine zweitägige Trauerzeit ausgerufen hat und die traumatisierten Betroffenen psychologisch betreut, läuft die Suche nach der Ursache auf Hochtouren. Die Ermittler prüfen den Verdacht, ob ein defekter Kühlschrank das tödliche Inferno ausgelöst hat.

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