Nur 50 Zentimeter tief: Deutscher Mallorca-Urlauber kracht bei Kopfsprung auf Meeresboden
Palma (Mallorca/Spanien) - Unbedachte Urlaubsaktion: Ein deutscher Tourist (37) hat sich auf Mallorca bei einem Kopfsprung in flaches Wasser erhebliche Verletzungen zugezogen.
Der 37-Jährige hatte seinen Urlaubstag am Freitag an der Playa de Palma verbracht. Gegen 13.50 Uhr war der Tourist am Strand von S'Arenal auf eine Betonmauer gestiegen und ins Wasser gesprungen, wie ein Rettungsschwimmer der Mallorca Zeitung bestätigte.
Allerdings soll das Wasser an dieser Stelle lediglich zwischen 50 Zentimetern und einem Meter tief gewesen sein. Der Deutsche krachte auf den Meeresboden und blieb danach im Sand stecken.
Rettungsschwimmer hatten den Unfall bemerkt und waren sofort zu Hilfe geeilt. Der 37-Jährige konnte sich zwar noch selbstständig aus dem Wasser retten, klagte aber sofort über starke Schmerzen im Nackenbereich.
Da Ersthelfer und hinzugerufene Rettungssanitäter eine Verletzung seiner Wirbelsäule vermuteten, fixierten sie den Mann. Ein Krankenwagen brachte ihn in eine Klinik. Eine Wirbelsäulenverletzung konnte später ausgeschlossen werden.
Erst im Juni hatte es auf Mallorca einen ähnlichen Fall gegeben. Der Amateurfußballer Max Dettmann (19) aus Schleswig-Holstein hatte sich bei einem Sprung in den Hotelpool das Genick gebrochen. Er hatte anschließend auf Social Media regelmäßig Updates gegeben.
Titelfoto: Clara Margais/dpa
