Wohl doch kein Unfallopfer: Polizei glaubt, Deutscher (†20) wurde auf Mallorca ermordet

Palma - Ein auf Mallorca auf der Flughafen-Autobahn vor gut einem Jahr zu Tode gekommener deutscher Tourist (20) ist entgegen der bisherigen Annahme wohl kein Unfallopfer, sondern ein Mordopfer.

Jede Rettung kam damals für den deutschen Touristen zu spät. (Symbolbild)
Jede Rettung kam damals für den deutschen Touristen zu spät. (Symbolbild)  © joseh51/123rf

Zwei Spanier im Alter von 36 und 44 Jahren seien als Verdächtige festgenommen worden, teilte die spanische Nationalpolizei am Freitag auf der Urlaubsinsel mit.

Ihnen werde Mord zur Last gelegt. Für beide sei Untersuchungshaft angeordnet worden, hieß es. Sie sollen den Mann auf der Autobahn nahe der vor allem bei deutschen Touristen beliebten Playa de Palma aus einem fahrenden Wagen gestoßen haben.

Bisher hatte man gedacht, dass der junge Tourist, der viel Alkohol im Blut hatte, sich am 8. Oktober 2022 im betrunkenen Zustand verirrt oder aus Leichtsinn auf die Fahrbahn begeben und sich dort hingelegt hatte.

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Gegen 22.30 Uhr war er damals auf der Autobahn MA-19 unweit der Playa de Palma von einem Wagen überfahren worden.

Die Fahrerin hatte sofort angehalten und die Polizei alarmiert.

Titelfoto: joseh51/123rf

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