Monster-Kroko soll vermissten Hotelier gefressen haben! Polizist holt 500-Kilo-Koloss aus Fluss

Südafrika - Diese Szenen aus Südafrika wirken surreal, sind aber echt! Bei der Suche nach einem vermissten Hotelier geriet ein fünf Meter langes Krokodil in den Fokus der Ermittler. Tagelang observierten sie den "Verdächtigen" mit einer Drohne über dem Komati-Fluss, dann erfolgte der Zugriff - aus der Luft!

Polizist Johan "Pottie" Potgieter holte das riesige Krokodil in einer waghalsigen Aktion aus einem Fluss. Darin lauerten hungrige Artgenossen.  © South African Police Service

Zuerst wurde das Monster-Reptil mit einem gezielten Schuss kampfunfähig gemacht, danach schwebte Polizist Johan "Pottie" Potgieter ein. Er hing am Haken eines Helikopters, ließ sich in einer waghalsigen Aktion abseilen, legte dem Kroko eine Schlinge um und holte das Tier, umgeben von hungrigen Artgenossen, aus dem Wasser.

Während Potgieter von seinen Vorgesetzten für seine Tapferkeit gelobt wurde, machten sich Kollegen über das Krokodil her. Sie hegten den Verdacht, dass das Tier etwas mit dem Verschwinden von Hotelier Gabriel Batista (†59) zu tun haben könnte.

Batista soll laut The Sun am vergangenen Montag mit seinem Ford Ranger verunglückt sein, als er über eine überflutete Brücke im Nordosten Südafrikas fahren wollte. Beim Versuch, sich aus dem Truck zu retten, sei der 59-Jährige nach Polizeiangaben von den Fluten mitgerissen worden.

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An der Grenze zu Mosambik trieb es Batista in den sumpfigen Gewässern wohl direkt in die Fänge seines "Mörders". Der Verdacht der Ermittler bestätigte sich, als sie dem 500-Kilo-Koloss den Bauch aufschnitten.

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Im Bauch dieses Riesen-Krokos sollen sich Körperteile des vermissten Hoteliers befunden haben.  © South African Police Service

Ermittler entdeckten menschliche Überreste im Bauch des Monster-Krokodils

Hotelier Gabriel Batista (†59, r.) posierte im Mai vergangenen Jahres freudestrahlend mit einem seiner Gäste. Jetzt ist der Geschäftsmann tot.  © Screenshot/Facebook/Border-country Inn

Im Inneren des Krokos kamen zwei abgetrennte Arme, inklusive der dazugehörigen Hände, sowie Teile eines Brustkorbs und Gewebe zum Vorschein. An einem der Finger steckte ein Ring. Er soll Gabriel Batista gehört haben. Mittels einer DNA-Analyse wollen die Ermittler Klarheit schaffen.

Dubios bleibt, woher die sechs Paar Schuhe stammen, die ebenfalls im Monster-Kroko gefunden wurden. Batista konnten sie nicht zugeordnet werden. Jetzt liegt der Verdacht nahe, dass das Reptil noch mehr Menschen verspeist hat.

Dem Hotelier gehörte das "Border Country Inn", eine Pension samt Sportsbar. Batista sei laut einem Sprecher als Ehemann und Vater ein "liebenswerter" Familienmensch gewesen.

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Seine Angehörigen wollten sich derweil noch nicht zum Fall äußern und lieber die Ergebnisse des DNA-Abgleichs abwarten.

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