Nach Lufthansa-Flug verschwunden: Verschluderte Oscar-Trophäe wieder aufgetaucht!

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New York/Frankfurt - Der Oscar ist ein Preis, den man vermutlich nur einmal im Leben gewinnen wird. Klar, dass man diesen dann nicht gern aus der Hand gibt. Regisseur Pavel Talankin (35) ging es ähnlich, wollte ihn bei seinem Flug nach Frankfurt bei sich wissen. Doch in Deutschland angekommen, ist die Trophäe verschwunden. Schuld soll die Lufthansa sein.

Mitte März hielten Pavel Talankin (35, r.) und David Borenstein (m.) noch glücklich ihre Oscars für den Dokumentarfilm "Mr. Nobody Against Putin" in den Händen.
Mitte März hielten Pavel Talankin (35, r.) und David Borenstein (m.) noch glücklich ihre Oscars für den Dokumentarfilm "Mr. Nobody Against Putin" in den Händen.  © Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Mitte März reckte Pavel Talankin seinen Oscar noch stolz in die Luft. Für seinen Dokumentarfilm "Mr. Nobody Against Putin" wurde der Regisseur mit dem Academy-Award ausgezeichnet. Wie sein Co-Director David Borenstein in einem Instagram-Post schreibt, sollte es am 29. April mit der Trophäe im Handgepäck zurück nach Europa gehen.

Aufnahmen zeigen Talankin vor dem Rückflug stolz in die Kamera grinsen, während sein Oscar in einem Mini-Netz an seiner Schulter baumelt. Mit Lufthansa sollte es vom New Yorker Flughafen JFK zurück nach Frankfurt gehen.

Doch am JFK gestaltete sich die Sicherheitskontrolle schwierig. Wie es in dem Beitrag weiter heißt, erklärte ein Mitarbeiter der Transportation Security Administration, dass die goldene Trophäe als Waffe benutzt werden könne und daher nicht im Handgepäck mit an Bord des Flugzeugs genommen werden dürfe.

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Da Talankin keine separate Tasche dabei hatte, verstaute er den Oscar in einer Pappbox, die man ihm zur Verfügung stellte. Der Karton landete schließlich im Frachtraum. In Frankfurt angekommen, war die Trophäe allerdings verschwunden.

Lufthansa bietet auf der Suche nach dem vermissten Oscar Hilfe an

Vor seinem Abflug in New York hatte Talankin seinen Oscar noch. Nachdem die Trophäe in den Karton gepackt wurde, ging sie verschwunden.
Vor seinem Abflug in New York hatte Talankin seinen Oscar noch. Nachdem die Trophäe in den Karton gepackt wurde, ging sie verschwunden.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/davborenstein

In seinem Post äußerte Borenstein Kritik: Er habe keinen anderen Fall gefunden, bei dem jemand gezwungen wurde, seinen Oscar als Gepäck aufzugeben. "Wäre Pavel genauso behandelt worden, wenn er ein berühmter Schauspieler gewesen wäre? Oder wenn er fließend Englisch gesprochen hätte?"

Borenstein markierte die Lufthansa in dem Beitrag und bat um schnelle Aufklärung. Die Fluggesellschaft ließ nicht lange auf eine Antwort warten, bezog sogleich in der Kommentarspalte Stellung: "Oh nein! Ein verschwundener Oscar - wir haben dich gehört und wir sind hier, um zu helfen."

Lufthansa erklärte weiter, sich dem Fall sofort anzunehmen und die Sache sehr ernst zu nehmen. "Unser Team ist bereit, das vermisste Paket aufzuspüren und dorthin zu bringen, wo es hingehört. Wir setzen alles daran, dies zu erreichen."

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Inzwischen teilte die Fluggesellschaft mit, dass sich der Goldjunge in ihrer Obhut in Frankfurt befinde. Man stehe mit Talankin in Verbindung, um ihm die Trophäe zurückzugeben. "Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten aufrichtig und haben den Eigentümer um Entschuldigung gebeten", heißt es in der Stellungnahme. Genauere Angaben zu den Umständen des Verschwindens wurden nicht gemacht.

Erstmeldung: 1. Mai, 16.49 Uhr; aktualisiert: 19.58 Uhr

Titelfoto: Bildmontage: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa / Screenshot/Instagram/davborenstein

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