Seychellen - Die Gefahr eines gefährlichen Virus überschattet aktuell ein beliebtes Urlaubsland. Nun warnen die Behörden Reisende.
Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC hat eine Gesundheitswarnung für Reisende auf die Seychellen herausgegeben.
Demnach breitet sich auf den Inseln aktuell das gefährliche Chikungunya-Virus aus, das plötzliches hohes Fieber, Hautausschlag, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen verursachen kann und in schweren Fällen tödlich endet.
Das Virus wird durch den Stich infizierter Aedes-Mücken übertragen, die besonders tagsüber aktiv sind.
Reisenden wird deshalb dringend empfohlen, erhöhte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und sich rund um die Uhr streng und mehrstufig vor Mückenstichen zu schützen.
Es gibt einen Impfstoff gegen das Virus
Typischerweise treten die Symptome von Chikungunya drei bis sieben Tage nach dem Stich auf.
Während die meisten akuten Beschwerden innerhalb einer Woche abklingen, leiden viele Betroffene weiterhin unter anhaltender und schmerzhafter Arthritis, die Monate oder sogar Jahre andauern kann und in einigen Fällen zu lebenslangen Einschränkungen führt.
Besonders gefährdet sind über 65-Jährige, Menschen mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzproblemen sowie Neugeborene und Schwangere, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.
Die CDC weist zudem darauf hin, dass ein Impfstoff gegen das Virus verfügbar ist, und empfiehlt Reisenden, die die Seychellen besuchen wollen, eine präventive Impfung.