Entsetzlicher Fund in Österreich: Tote Frau in Wand betoniert

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Münchendorf (Österreich) - Erschreckender Fund in Niederösterreich: Die Leiche einer älteren Frau wurde einbetoniert in einer Wand gefunden - die Polizei steht vor einem Rätsel.

Die Polizei ermittelt derzeit zum Tod der einbetonierten Pensionistin. (Symbolfoto)
Die Polizei ermittelt derzeit zum Tod der einbetonierten Pensionistin. (Symbolfoto)  © 123RF/pureshot

Am 28. Mai wurde die tote Frau in ihrem Zweitwohnsitz gefunden, nachdem Angehörige sie als vermisst gemeldet hatten, wie die Kronen Zeitung berichtet. Schnell stellten die Beamten fest, dass die Österreicherin nicht erst seit Tagen, sondern bereits seit Jahren vermisst wurde.

Als sie die Tür des Hauses aufbrachen, verfolgten die Leichenspürhunde sofort eine gewisse Spur. Vor einer Wand, die zum Keller führte, machten sie Halt – dort wurde dann die zugemauerte und stark verweste Leiche entdeckt.

Laut Informationen der Krone soll ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen werden können, ein natürlicher Tod sei nach aktuellen Ermittlungen wahrscheinlich.

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Was genau zu den mysteriösen Umständen führte und wer dahintersteckt, wird derzeit noch ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet und versucht, dadurch mehr Klarheit zu erlangen.

In wenigen Tagen hätte die Frau ihren 100. Geburtstag gefeiert.

Wurden sich Sozialgelder erschlichen?

Ein zentraler Punkt der aktuellen Ermittlungen ist ein möglicher Sozialleistungsbetrug.

Die Frau besaß demnach eine Pension, die über ihren Tod hinweg wohl weiter betrieben wurde. Man suche deshalb mit Hochdruck nach dem Sohn der Pensionistin, der derzeit im Ausland leben soll.

Im Falle eines Betrugs ist die Schadenssumme von hoher Bedeutung. Bei mehr als 300.000 Euro können bis zu zehn Jahre Haft drohen.

Dass allerdings allein durch eine Pension eine derart hohe Summe entstanden ist, gilt als sehr unwahrscheinlich.

Titelfoto: 123RF/pureshot

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