Mit der Pistenraupe: Polizei verfolgt Einbrecher im Skigebiet

Ischgl (Österreich) - Kuriose Szene im Skigebiet Ischgl: Polizisten mussten mitten in der Nacht zwei Einbrecher im Schnee verfolgen - und das auf eine eher unkonventionelle Art.

Im verschneiten Gebiet mussten die Polizisten auf Pistenraupen zur Beförderung setzen. (Symbolfoto)
Im verschneiten Gebiet mussten die Polizisten auf Pistenraupen zur Beförderung setzen. (Symbolfoto)  © Swen Pförtner/dpa

In der Nacht auf Montag gegen 2 Uhr verschafften sich zwei Einbrecher Zugang zu einem Bergrestaurant, wie die Polizei Tirol mitteilte.

Sie plünderten Kassen und wollten mit dem erbeuteten Geld fliehen. Dazu machten sie sich über die Skipiste auf den Weg in Richtung Tal.

Was sie nicht wussten: Ein Mitarbeiter befand sich im Gebäude, weil er dort seine Unterkunft hat. Er bemerkte den Einbruch und verständigte sofort die Polizei.

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Da normale Einsatzfahrzeuge in dem verschneiten Gelände keine Chance hatten, wurden die Beamten per Pistenfahrzeug ins Skigebiet gebracht.

Weit gekommen waren die beiden nicht: Pistenraupenfahrer hatten beobachtet, wie sie sich in einem Waldstück unterhalb einer Piste versteckten.

"Aufgrund der entdeckten Fußspuren im Neuschnee konnte der Suchradius rasch deutlich eingegrenzt werden", erklärte einer der Ermittler gegenüber der "Kronen Zeitung".

Bei dem Einbrecher-Duo handelte es sich um zwei Kosovaren im Alter von 19 und 31 Jahren. Sie wurden schließlich festgenommen und mit den Pistenraupen ins Tal gebracht - von dort ging es direkt in die Justizvollzugsanstalt Innsbruck.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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