Ins Meer gerissen: Tote und Verletzte nach Riesenwellen auf Urlaubsinsel

Santa Cruz de Tenerife (Spanien) - Auf der Kanaren-Insel Teneriffa ist nach heftigem Wellengang am Samstag eine Frau verstorben, 15 Menschen sind verletzt worden! Darunter befanden sich laut Auswärtigem Amt in Berlin auch drei Deutsche. Ein Mann trieb zudem leblos im Meer, ein Anderer überlebte einen Sturz in die Fluten nicht.

Der Rettungsdienst auf der Kanaren-Insel Teneriffa. Mehrere Menschen musste per Hubschrauber in Krankenhäuser geflogen werden.
Der Rettungsdienst auf der Kanaren-Insel Teneriffa. Mehrere Menschen musste per Hubschrauber in Krankenhäuser geflogen werden.  © 112 Canarias/dpa

Laut Behörden musste der Rettungsdienst zunächst am Vormittag am Strand Roque de Las Bodegas im Nordosten (Region Taganana) sechs verletzte Personen versorgen, nachdem sie eine Riesenwelle ins Meer gezogen hatte.

Drei Männer und zwei Frauen erlitten leichte Verletzungen, etwa am Kopf. Eine Frau kam mit mittelschweren Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus. Nach Medienberichten, wie etwa der spanischen Tageszeitung El País, soll es sich bei den Verletzten um französische Touristen gehandelt haben. Sie hätten Warnbojen ignoriert, hieß es.

Am Nachmittag kam es am Pier Puerto de la Cruz zur tödlichen Tragödie! Hier wurden zehn Menschen nach Wellengang ins Meer gerissen. Die örtliche Polizei und Anwesende zogen die Menschen aus dem Wasser.

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Eine Frau verstarb nach Herzstillstand sowie erfolgloser Reanimation. Nach Bericht von El Día, eine 79-Jährige aus den Niederlanden. Neun Menschen erlitten Verletzungen, drei von ihnen kamen in ernstem Zustand ins Krankenhaus.

Warnung vor gefährlichen Unwettern auf Teneriffa

Am Strand von Roque de Las Bodegas mussten sechs verletzte Personen versorgt werden.
Am Strand von Roque de Las Bodegas mussten sechs verletzte Personen versorgt werden.  © 112 Canarias/dpa

Am Strand El Cabezo (Gemeinde Granadilla) zogen Rettungskräfte am frühen Nachmittag einen leblos treibenden Mann aus dem Meer. Jede Hilfe kam zu spät.

Im Gebiet Charco del Viento (Gemeinde La Guancha) stürzte ein weiterer Mann in die Fluten. Er konnte noch an Land gezogen werden, verstarb jedoch kurze Zeit später an der Schwere seiner Verletzungen. Laut El Día ein Einheimischer im Alter von 43 Jahren.

Rettungsdienste der Kanarischen Inseln riefen zu Vorsicht aufgrund der gefährlichen Küstenphänomene auf. Es wurde etwa davon abgeraten, sich am Ende von Molen oder Wellenbrechern aufzuhalten oder in der Nähe der Brandungszonen Fotos oder Videos aufzunehmen.

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Teneriffa, die größte der Kanarischen Inseln, wird unter anderem aufgrund der Lage im Atlantik immer wieder von hohen Wellen heimgesucht - besonders im Herbst und im Frühjahr.

Erstmeldung vom 9. November 2025, 10.43 Uhr; letzte Aktualisierung 13.17 Uhr.

Titelfoto: Fotomontage: 112 Canarias/dpa

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