US-Regierung plant offenbar, jeden Einwohner Grönlands zu "kaufen"
Washington D.C. - Um sich Grönland einzuverleiben, will die US-Regierung offenbar jeden einzelnen Insel-Bewohner mit einer dicken Geldsumme beeinflussen.
Pro Einwohner soll dafür ein Betrag zwischen 10.000 US-Dollar (rund 8600 Euro) und 100.000 US-Dollar (rund 86.000 Euro) fließen, wie die Nachrichtenagentur "Reuters" am Donnerstag von anonymen Quellen aus dem Umfeld der US-Regierung erfahren haben will.
Auf Grönland leben derzeit rund 57.000 Menschen. Demnach wäre eine Summe zwischen 570 Millionen Dollar und 5,7 Milliarden Dollar fällig.
Während Dänemark bis zuletzt betonte, dass Grönland - Teil des dänischen Königreichs - nicht zum Verkauf steht, scheint sich die US-Regierung direkt an die Bevölkerung wenden zu wollen, um ihr Ziel einer Übernahme zu erreichen.
Welchen genauen Zweck die finanzielle Zuwendung erfüllen soll, blieb dagegen noch unklar. Vorstellbar wäre es, sich auf diese Weise die Gunst bei einer möglichen Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Grönlands vom dänischen Königreich zu sichern.
Karoline Leavitt (28), Pressesprecherin des Weißen Hauses, hatte zuletzt erklärt, dass US-Präsident Donald Trump (79) gemeinsam mit seinen Beratern Möglichkeiten diskutiere, um Grönland käuflich zu erwerben. Gleichermaßen betonte sie, dass militärische Mittel "natürlich" auch eine Option seien.
Vize-Präsident JD Vance (41) betonte am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus, dass Europa die Übernahme-Pläne von Trump "ernst nehmen" müsse. Zudem kündigte er ein Treffen zwischen dem US-Außenminister Marco Rubio (54) und dänischen Vertretern in der nächsten Woche an.
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