Gedächtnis- und Willensverlust: War Jeffrey Epstein im Besitz einer "Zombie-Droge"?

USA - Vor wenigen Wochen sind die Akten rund um den Fall Jeffrey Epstein (†66) veröffentlicht worden. In einer E-Mail schrieb der verurteilte Sexualstraftäter, dass er eine giftige Pflanze besessen habe, die dafür bekannt ist, eine Droge zu erzeugen, welche den freien Willen ihrer Opfer blockieren könne.

Jeffrey Epstein (†66) soll im Besitz einer hochtoxischen Pflanze gewesen sein.  © Montage: ---/AP/dpa, 123rf/westhimal

Denn in einer neu aufgedeckten Mail schrieb er laut TMZ von einer Trompetenpflanze in seiner Gärtnerei.

Diese Pflanze ist hochtoxisch und kann die Droge "Scopolamin" produzieren. Diese könne "Menschen im Grunde in Zombies verwandeln", da die Droge Gedächtnisverlust verursachen und den freien Willen ausschalten könne.

Eine besonders schwere Vergiftung könne Berichten zufolge sogar Lähmungen und den Tod verursachen. Laut dem Boulevardblatt soll "Scopolamin" in toxikologischen Untersuchungen zudem offenbar nicht nachweisbar sein.

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In einer weiteren Mail, die der 66-Jährige verfasst hatte, schrieb er über die Wirkung der Pflanze - dass er also von den Wirkungen gewusst habe, gilt als wahrscheinlich. Ob er sie tatsächlich jemals bei einem seiner Opfer einsetzte, ist bislang unklar.

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Jeffrey Epstein starb im Jahr 2019 in seiner Gefängniszelle, während er auf seinen Prozess wegen Anklagen im Zusammenhang mit Sexhandel wartete. Die Akten zu dem Fall sind erst vor wenigen Wochen veröffentlicht worden.

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