ISIS-Vize von US-Truppen eliminiert: Terrorzelle in Afrika ausgerottet

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Nigeria - Im Nordosten Nigerias haben US-Truppen nach eigenen Angaben gemeinsam mit nigerianischen Streitkräften mehrere hochrangige Mitglieder der islamistischen Terrororganisation "ISIS" getötet.

Vorher, nachher: Per Luftschlag wurde ein ISIS-Stützpunkt in Nigeria dem Erdboden gleichgemacht.
Vorher, nachher: Per Luftschlag wurde ein ISIS-Stützpunkt in Nigeria dem Erdboden gleichgemacht.  © Bildmontage: X/@USAfricaCommand

"Wie Präsident Trump gestern Abend mitteilte, führte AFRICOM in Abstimmung mit den Streitkräften Nigerias mutig und tapfer eine erfolgreiche Mission durch, die zur Eliminierung von Abu-Bilal al-Minuki und mehreren anderen ISIS-Führern führte", erklärte Luftwaffen-General Dagvin Anderson (56) in einer Mitteilung des US-Afrikakommandos (AFRICOM) am Freitag.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump (79) auf seiner Plattform "Truth Social" mitgeteilt, dass mit al-Minuki der "aktivste Terrorist der Welt" getötet worden sei: "Abu-Bilal al-Minuki, zweithöchster Befehlshaber des IS, glaubte, er könne sich in Afrika verbergen; doch er ahnte nicht, dass wir über Quellen verfügten, die uns fortlaufend über seine Aktivitäten informierten."

Laut AFRICOM sei der ISIS-Vize für globale Medien- und Finanzoperationen des Terrornetzwerks sowie für die Entwicklung und Herstellung von Waffen verantwortlich und an mehreren Angriffen und Geiselnahmen direkt beteiligt gewesen.

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Veröffentlichte Videoaufnahmen des US-Militärs zeigen dabei, wie ein Gebiet mit einer "signifikanten Präsenz an ISIS-Kämpfern" per Luftschlag dem Erdboden gleichgemacht wurde.

US-Präsident Donald Trump (79) verkündete den Tod des ISIS-Vizechefs.
US-Präsident Donald Trump (79) verkündete den Tod des ISIS-Vizechefs.  © Jacquelyn Martin/AP/dpa

Trump bedankte sich zudem bei der nigerianischen Regierung für die Unterstützung im Zuge des Einsatzes und erklärte, dass die "Operationsfähigkeit" von ISIS durch die Ausschaltung von al-Minuki "massiv geschwächt" worden sei.

Titelfoto: Bildmontage: X/@USAfricaCommand, Jacquelyn Martin/AP/dpa

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