Junge (†12) stirbt nach der Flucht vor mehreren bissigen Hunden in einem See

California City (USA) - Ein tragischer Vorfall im US-Bundesstaat Kalifornien hat das Leben einer gesamten Familie zerstört: Der zwölfjährige Fernando Torres Moreno und seine jüngere Schwester (8) gerieten in Lebensgefahr, nachdem sie plötzlich von mehreren Hunden angegriffen worden waren. Die Geschwister versuchten, vor den Tieren zu fliehen - jedoch ohne Erfolg.

Fernando Torres Moreno (†12) und seine Schwester (8) wurden vergangene Woche von drei Hunden attackiert.  © Fotomontage/GoFundMe/Screenshot/Sunshine Diaz

Wie das Newsportal Los Angeles Times unter Berufung auf die zuständigen Behörden in California City mitteilte, ereignete sich das Unglück am Abend des 18. Junis im Central Park. Aus bislang ungeklärter Ursache nahmen drei Hunde die Verfolgung auf und rannten den panischen Kindern hinterher.

Infolgedessen sprang Fernando in einen dort angelegten See - in der Hoffnung, den bissigen Tieren zu entkommen. Die Flucht in das nahegelegene Gewässer besiegelte jedoch das Todesurteil des Jungen.

Als die Einsatzkräfte den Ort des Geschehens erreicht hatten, fanden sie den Zwölfjährigen am Grund des Sees vor.

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Seine vier Jahre jüngere Schwester konnte den Hunden nicht entkommen und erlitt schwere Bissverletzungen. Das Mädchen wurde für die weitere medizinische Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei bestätigte, sei die Achtjährige nun außer Lebensgefahr.

Die Ärzte kämpften stundenlang um das Leben des Jungen - doch vergeblich. Fernando erlag seinen Verletzungen. Wenige Tage nach dem Vorfall konnten die zuständigen Behörden den Besitzer der drei Tiere ermitteln: Kenneth Dobbins (68).

Als sich der Verdacht gegen die Hunde erhärtete, erwirkte die zuständige Polizei einen Durchsuchungsbeschluss. Gegen den Halter wird nun wegen fahrlässiger Tötung und des Verdachts auf fehlerhafte Haltung eines gefährlichen Tieres ermittelt.

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Familie erreicht bereits nach wenigen Tagen das gesamte Spendenziel

Der Junge kämpfte stundenlang um sein Überleben - jedoch ohne Erfolg.  © Fotomontage/GoFundMe/Screenshot/Sunshine Diaz

Angehörige und Freunde der Familie richteten unterdessen eine Spendenaktion auf GoFundMe ein, um die anstehenden Bestattungskosten für den Zwölfjährigen zu übernehmen.

"Fernando Torres Moreno freute sich auf einen schönen Tag im Park mit Freunden und Familie, doch eine Tragödie riss ihn viel zu früh aus unserer Mitte", hieß es auf der Plattform.

Bereits wenige Tage nach dem Unglück knackte die Kampagne ihr Spendenziel von 15.000 US-Dollar (circa. 13.100 Euro) - eine finanzielle Entlastung für die Familie.

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"Sein Lachen und seine Freundlichkeit berührten viele Menschen, und sein Verlust hinterlässt eine große Lücke in den Herzen seiner Familie und der gesamten Gemeinde", fügte ein Angehöriger hinzu.

Die Ermittlungen rund um Fernandos Tod und den bissigen Vierbeinern dauern weiter an.

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