USA - Ihr Arzt gab ihr im April nur noch wenige Monate zu leben, doch diese junge Frau akzeptiert ihr Schicksal nicht: Nach einer Reihe folgenschwerer Fehler amerikanischer Mediziner nimmt Jasmine Araujo (35) ihre Heilung ab sofort selbst in die Hand.
In einem emotionalen Bericht im US-Magazin "Newsweek" schildert sie nun, wie sie den Kampf gegen die Zeit gewinnen will.
Dabei fing alles relativ harmlos an. Ende 2021 bemerkte die damals 31-Jährige erste Veränderungen an ihrem Körper, spürte schließlich einen Knoten in ihrer Brust.
Doch beim Arzt folgte die erste unsanfte Begegnung: Ihre Gynäkologin war laut Araujo sehr abweisend und sagte, sie sei wirklich jung und es wahrscheinlich kein Krebs.
Erst auf Jasmines Drängen folgten Tests, die die schlimmste Befürchtung bestätigten.
Es war der Beginn eines langen Leidensweges. Um den Tumor zu verkleinern, reiste Jasmine für Behandlungen nach Mexiko, bevor das Geschwür in den USA operativ entfernt wurde.
Richtige Diagnose kam eigentlich viel zu spät
Vor der anschließenden Bestrahlung zeigte ein Scan bereits eine kleine Auffälligkeit in der Lunge. Fünf verschiedene Ärzte sahen diese Bilder, doch niemand bemerkte den Fleck, der so groß wie eine 2-Euro-Münze war.
Während der sechswöchigen Strahlentherapie hustete Jasmine bereits Blut, wurde aber zum Weitermachen gedrängt.
Die Quittung folgte kurz darauf: Der Krebs hatte sich unbemerkt in der Lunge, der Leber und den Knochen ausgebreitet. Die Diagnose: Stadium 4.
Heute ist Jasmines Körper schwer gezeichnet. Durch die Knochenmetastasen erlitt sie einen Wirbelbruch, das Gehen fällt ihr schwer und Essen ist fast unmöglich geworden.
Doch Jasmine weigert sich, die Hoffnung aufzugeben und teilt ihre Story auch auf Instagram. Statt sich auf die Mediziner zu verlassen, durchforstet die 35-Jährige nun selbst das Internet nach klinischen Studien.
Ihr Ziel steht fest: Sie will den Ärzten, die ihr nur noch eine kurze Frist gaben, das Gegenteil beweisen.