"Zeit, Abschied zu nehmen": Jeffrey Epstein soll Brief vor seinem Tod geschrieben haben

USA - Der im Gefängnis verstorbene Pädophile Jeffrey Epstein (†66) soll offenbar vor seinem Tod einen Abschiedsbrief hinterlassen haben, der seit 2019 unter Verschluss gehalten wird.

Jeffrey Epstein (†66) soll vor seinem Tod einen Abschiedsbrief geschrieben haben. (Archivbild)  © HANDOUT / PALM BEACH COUNTY SHERIFF'S DEPARTMENT / AFP

Wie New York Times berichtet, soll der angeblich handgeschriebene Brief nach Epsteins Verhaftung im Metropolitan Correctional Center entstanden sein und seither in einem Tresor verwahrt werden.

Entdeckt wurde das Dokument offenbar von seinem damaligen Zellengenossen Nicholas Tartaglione, einem ehemaligen Polizisten und verurteilten Mörder, der sich an den Inhalt des Briefes erinnert.

Dem Bericht zufolge beteuert Epstein in dem Schreiben seine Unschuld und kritisiert, dass die Ermittler trotz monatelanger Untersuchungen "nichts" Belastendes gegen ihn gefunden hätten.

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In diesem Zusammenhang soll er sich auch kritisch über die laufenden Ermittlungen geäußert haben. Wörtlich heißt es demnach: "Was soll ich denn tun, in Tränen ausbrechen?", gefolgt von der Aussage: "Zeit, Abschied zu nehmen".

Der Brief soll auf ein Stück gelbes Papier geschrieben und in ein Buch innerhalb seiner Gefängniszelle gelegt worden sein.

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Sein ehemaliger Zellengenosse fand den Zettel in einem Buch

Jeffrey Epstein (†66) wurde 2019 tot in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center in New York aufgefunden. (Archivbild)  © David Dee Delgado / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Tartaglione schilderte gegenüber der Times aus dem Gefängnis: "Ich schlug das Buch auf, um zu lesen, und da war es."

Laut Berichten soll bestätigt worden sein, dass der Brief tatsächlich von Epstein selbst verfasst wurde. Dennoch bleibt das Dokument weiterhin unter Verschluss und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Jeffrey Epstein wurde im August 2019 tot in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center in New York aufgefunden. Der 66-Jährige wartete dort auf seinen Prozess wegen Menschenhandels und sexueller Ausbeutung.

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Sein Tod wurde offiziell als Suizid eingestuft.

Solltet Ihr selbst von Suizidgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

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