Baby leidet an Hautekzemen und schreit vor Schmerzen: Ärzte erkennen den Grund dafür zu spät

Romford (England) - Charlotte Smallwood (25) brachte ihr Baby im April 2020 zur Welt, und das Glück schien perfekt. Doch der kleine Arthur entwickelte nach seiner Geburt einen aggressiven Ausschlag am gesamten Körper. Die Familie stand vor einem Rätsel.

Bei Baby Arthur entwickelte sich nach der Geburt ein extremer Hautausschlag, der sogar noch schlimmer als der, der auf dem Bild dargestellt ist, aussah. (Symbolbild)
Bei Baby Arthur entwickelte sich nach der Geburt ein extremer Hautausschlag, der sogar noch schlimmer als der, der auf dem Bild dargestellt ist, aussah. (Symbolbild)  © 123RF/Yurii Hnidets

Ärzte taten die Symptome laut der frisch gebackenen Mutter als Babyakne sowie Schwellungen ab, die nach dem Kaiserschnitt aufgetreten waren.

Doch statt zu verschwinden, verstärkten sich die Anzeichen und immer, nachdem Baby Arthur seine Nahrung bekam, schrie er sich danach die Seele aus dem Leib und erbrach.

Wochen später suchte Smallwood erneut den Hausarzt auf, der nun den Verdacht hatte, dass der Kleine an Koliken und Reflux (Zurückfließen von Speisebrei aus dem Magen in die Speiseröhre) leiden würde. Genau an diesen beiden Krankheiten litt auch die dreijährige Thea, Smallwoods und Ehemann Lewis (28) erstes Kind.

Rezeptfreie Medikamente jedoch halfen nicht. Statt sich zu bessern, wurde Arthurs Zustand immer schlimmer. "Vom ersten bis zum vierten Lebensmonat telefonierte ich mit dem Arzt hin und her", sagte die besorgte Mutter laut der Sun.

Das Kind erhielt Antibiotika, Steroidcremes und Badecremes - auch damit wurden die Symptome nicht besser. Irgendwann kam Smallwood auf eine Idee: Sie vermutete, dass ihr Baby möglicherweise allergisch auf Milch reagierte.

Da die 25-Jährige aufgrund von Corona keinen Termin beim Arzt bekam, fuhr sie mit ihrem Sohn in die Notaufnahme. Und tatsächlich: Bei Arthur wurde eine Allergie gegen Kuhmilch und ein schweres Ekzem diagnostiziert.

Baby Arthur bekommt Medikamente, doch dann geht alles von vorn los

Nun erhielt das wenige Monate alte Kind die Medikamente, die es brauchte, und der Zustand begann sich deutlich zu bessern.

Doch als es endlich bergauf zu gehen schien, ging alles wieder von vorn los. Als die Britin versuchte, ihren Sohn von allen Cremes zu entwöhnen, verschlimmerte sich alles wieder.

"Zu wissen, dass ich nichts tun konnte, um meinem Kind zu helfen, war absolut herzzerreißend", offenbarte die 25-Jährige. Wieder musste sie mit Arthur in die Notaufnahme, doch diesmal in die des Homerton University Hospital in London.

Die Ärzte der Kinderdermatologie verschrieben dem Jungen eine "strenge Hautroutine" - innerhalb einer Woche ging es Arthur deutlich besser. Heute achtet die zweifache Mutter darauf, dass ihr Sohnemann keine Milchprodukte zu sich nimmt.

"Arthur ist jetzt ein glücklicher und gesunder zehn Monate alter Junge", schwärmt seine Mutter.

Titelfoto: 123RF/Yurii Hnidets

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