Zwillings-Frühchen treffen nach Geburt auf Intensivstation aufeinander: Was dann geschieht, berührt alle

USA - Nach Komplikationen in der Schwangerschaft musste ein Zwillingsgeschwisterpaar aus den USA viel zu früh auf die Welt geholt werden. Seitdem verbringen sie und ihre Eltern ihren Alltag auf der Frühchenstation, wo es nun zum ersten Aufeinandertreffen nach der Geburt kam.

Die Zwillinge Saige Imani und Oscar Lee Price Jr trafen nach Geburt auf der Intensivstation aufeinander und hielten sofort Händchen.
Die Zwillinge Saige Imani und Oscar Lee Price Jr trafen nach Geburt auf der Intensivstation aufeinander und hielten sofort Händchen.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/perfect_blend

Zehn Tage lang waren die Zwillinge Saige Imani und Oscar Lee Price Jr. aufgrund von unterschiedlichen Inkubatoren voneinander getrennt. Nun wollten die Ärzte aber ein Treffen wagen und legten die Frühchen nebeneinander auf Mutter Amanda Price. Dabei geschah etwas Zauberhaftes:

"Die Krankenschwestern legten sie mir auf die Brust, und plötzlich hielten sie Händchen", erinnert sich Amanda gegenüber TODAY. Nicht nur sie war von der Situation völlig gerührt, auch die Herzen des medizinischen Personals schmolz dahin. "Die Krankenschwestern waren total aus dem Häuschen und haben Fotos gemacht."

Saige Imani und Oscar Lee Price Jr. wurden im November in der 25. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt geholt. Zuvor hatte es medizinische Probleme aufgrund von Narbengewebe nach einer früheren Schwangerschaft gegeben.

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Die beiden Säuglinge wogen bei ihrer Geburt beide weniger als ein Kilogramm und müssen noch immer beamtet werden.

Zwillinge kamen in der 25. Woche zur Welt

Mutter Amanda und Vater Oscar müssen mit ihren Frühchen noch eine Weile im Krankenhaus bleiben.
Mutter Amanda und Vater Oscar müssen mit ihren Frühchen noch eine Weile im Krankenhaus bleiben.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/perfect_blend

Doch die Zwillinge sind kleine Kämpfer: "Für Babys in der 25. Woche entwickeln sie sich ziemlich gut", freut sich Mama Amanda, die selbst eine Wochenbettkrankenschwester ist. Derzeit fühle sie sich wie im "Autopilotmodus". "Ich denke kaum an meine Schmerzen. Ich bin für meine Kinder da."

Ursprünglich sollten die Babys im Februar das Licht der Welt erblicken. Bis dahin müssen sie noch auf der Kinder-Intensivstation verbleiben.

Dass sie sich nun zum ersten Mal nach der Geburt so nahe sein durften, gibt ihren Eltern einen neuen Motivationsschub. "Sobald sie größer sind und auf eine andere Station verlegt werden, werden sie mehr Zeit miteinander verbringen", erklärt die US-Amerikanerin.

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Obwohl die Kinder die meiste Zeit noch völlig verkabelt in ihren Inkubatoren liegen, konnten ihre Eltern bereits die ersten Züge ihrer Charaktere erkennen. "Saige ist so frech! Oscar versucht, sie zu berühren, und sie weicht sofort zurück", so Amanda amüsiert.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Instagram/perfect_blend

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