Mädchen (†6, †7) bei Badeunfall in Unterfranken gestorben: Darum müssen ihre Eltern jetzt vor Gericht

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Von Angelika Resenhoeft

Schweinfurt - Gut zehn Monate nach einem tödlichen Badeunfall von zwei Schwestern in Unterfranken beginnt am Freitag um 9 Uhr ein Prozess gegen die Eltern vor dem Amtsgericht Schweinfurt.

Am 16. August 2025 waren die beiden Mädchen leblos aus dem Baggersee am Rande von Schweinfurt geborgen worden.
Am 16. August 2025 waren die beiden Mädchen leblos aus dem Baggersee am Rande von Schweinfurt geborgen worden.  © NEWS5/Ferdinand Merzbach

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung durch Verletzung der Aufsichtspflicht vor. Bisher hätten sich die 33 und 39 Jahre alten Angeklagten nicht zu den Vorwürfen geäußert. 

Die Obduktion der sechs und sieben Jahre alten Mädchen hatte nach dem Unfall am 14. August 2025 ergeben, dass sie ertrunken waren.

Mindestens zehn Minuten sollen die Kinder unter Wasser gewesen sein. 

Beide Kinder waren Nichtschwimmer

Am Freitag beginnt vor dem Amtsgericht Schweinfurt der Prozess wegen fahrlässiger Tötung gegen die 33 und 39 Jahre alten Eltern der beiden Mädchen.
Am Freitag beginnt vor dem Amtsgericht Schweinfurt der Prozess wegen fahrlässiger Tötung gegen die 33 und 39 Jahre alten Eltern der beiden Mädchen.  © Daniel Vogl/dpa

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Eltern mindestens 15 Minuten lang am See nicht auf die Schwestern aufgepasst hatten, obwohl die Mädchen nicht schwimmen konnten.

Badegäste hatten die Kinder leblos im Wasser entdeckt und ans Ufer geholt. 

Beide Kinder wurden reanimiert und in Kliniken gebracht. Einen Tag später starb die Siebenjährige, tags darauf ihre sechsjährige Schwester.

Titelfoto: NEWS5/Ferdinand Merzbach

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