Alarm wegen mutmaßlicher Weltkriegs-Munition auf Baustelle - aber dann kommt alles anders

Leipzig - Aufregung am Mittwochnachmittag im Leipziger Zentrum-Nord!

Ein Bagger stieß bei Bauarbeiten auf mutmaßliche Munitionsteile.
Ein Bagger stieß bei Bauarbeiten auf mutmaßliche Munitionsteile.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof

Wie TAG24 von Polizeisprecher Paul Engelmann erfuhr, wurden bei Baggerarbeiten auf einem Grundstück im Bereich der Nordstraße mutmaßliche Munition gefunden. Auf den ersten Blick hätten die festgestellten Teile gewirkt, als würden sie aus dem Zweiten Weltkrieg stammen.

Die alarmierten Einsatzkräfte errichteten rund um den Fundort nahe der Hausnummer 41 einen etwa 50 Meter großen Sperrkreis und warnten die Anwohner.

Am Abend rückte dann der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei zum Grundstück an und nahm die verdächtigen Gegenstände unter die Lupe.

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Wie die Polizei am Donnerstag ergänzte, machte sich hierbei schnell Erleichterung breit: Bei der mutmaßlichen Munition handelte es sich lediglich um Kabelmuffe. Deren Form erinnert stark an die einer Granate.

Der Bereich rund um den Fundort wurde abgesperrt.
Der Bereich rund um den Fundort wurde abgesperrt.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach zu keiner Zeit. Die Sperrung der Nordstraße konnte noch am Mittwochabend aufgehoben werden.

Erstmeldung am 1. April, 18.07 Uhr ; Update am 2. April, 11.13 Uhr

Titelfoto: EHL Media/Erik-Holm Langhof

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