Blindgänger in Oranienburg: 250-Kilo-Bombe muss gesprengt werden
Von Wilhelm Pischke
Oranienburg (Oberhavel) - Der Bombenblindgänger, der in einem Waldstück bei Oranienburg gefunden wurde, muss nach Angaben der Stadtverwaltung gesprengt werden.
Die 250-Kilo-Bombe amerikanischer Bauart verfüge über einen chemischen Langzeitzünder und könne deshalb nicht wie geplant entschärft werden, hieß es in einer Mitteilung.
Es würden nun alle nötigen Vorkehrungen getroffen.
Am Morgen begannen die Vorbereitungen für die Entschärfung. Rund um den Fundort in Brandenburg wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von 800 Metern eingerichtet.
Rund 860 Personen wohnen insgesamt in dem Bereich und mussten diesen verlassen. In dem Gebiet befindet sich auch eine Oberschule - die 300 Schüler hätten heute schulfrei, hieß es von der Stadt.
Der Bahn- und Busverkehr ist nicht betroffen, er läuft uneingeschränkt weiter. Der Blindgänger war bei einer regulären Absuche am Mühlenbecker Weg hinter dem Ortsausgang Lehnitz entdeckt worden.
Erstmeldung von 8.14 Uhr, aktualisiert um 16.43 Uhr.
Titelfoto: Felix Bugiel/Stadt Oranienburg/dpa
