500-Kilo-Bombe entschärft: Anwohner dürfen zurück, Straßensperren wieder aufgehoben

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Köln - Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Im Zuge der Bauarbeiten im Johannes-Giesberts-Park in Köln-Nippes wurde am Freitagmorgen wie vermutet eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Blindgänger ist seit dem Nachmittag entschärft.

Rund um die Fundstelle wird die Polizei verschiedene Straßen sperren. (Symbolbild)
Rund um die Fundstelle wird die Polizei verschiedene Straßen sperren. (Symbolbild)  © Bernd Weißbrod/dpa

Bei dem Fundstück handelte es sich nach Angaben der Stadt Köln um eine rund 500 Kilogramm schwere Bombe amerikanischer Machart mit Front- und Heckaufschlagzünder.

Für die Entschärfung war der Kampfmittelbeseitungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) ebenso wie das Ordnungsamt der Stadt im Einsatz. Gemeinsam haben die Expertinnen und Experten zuvor einen Gefahrenbereich mit einem Radius von 500 Metern festgelegt.

Mittlerweile ist die Bombe entschärfte und die Straßensperren wieder aufgehoben. Für Autofahrende gilt trotzdem der Hinweis, dass der Evakuierungsradius noch bis zum Abend weiträumig umfahren werden sollte.

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In unserem TAG24-Liveticker haben wir Dir alle wissenswerten Informationen rund um die Bombenentschärfung festgehalten.

Innerhalb des 500-Meter-Radius rund um den Blindgänger befinden sich neben Wohnung auch das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, das Schwimmbad am Lentpark und der Botanische Garten Köln.
Innerhalb des 500-Meter-Radius rund um den Blindgänger befinden sich neben Wohnung auch das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, das Schwimmbad am Lentpark und der Botanische Garten Köln.  © Stadt Köln

10. Juli, 16.12 Uhr: Einsatz im Johannes-Giesberts-Park beendet

Der Blindgänger ist entschärft, die Evakuierten auf dem Weg in ihre Häuser und Wohnungen.

Die Stadt Köln hat den Einsatz inzwischen offiziell für beendet erklärt. Der betroffene Park in Köln-Nippes wird am kommenden Montag (13. Juli) wieder geöffnet.

10. Juli, 15.22 Uhr: Blindgänger erfolgreich entschärft

Entwarnung: Die Bombe ist entschärft!

Alle Straßensperrungen werden ab sofort nach und nach aufgelöst. Autofahrende werden trotzdem gebeten den Evakuierungsradius weiterhin großräumig zu umfahren, um Staus und andere Verkehrsbehinderungen zu vermeiden.

Die Linien 16, 124 und 140 der KVB werden in den Folgestunden ihre Fahrpläne wieder regulär aufnehmen.

10. Juli, 14.33 Uhr: Freigabe zur Entschärfung erteilt

Laut der Stadt ist die Evakuierung inzwischen abgeschlossen, die Freigabe zur Entschärfung wurde erteilt.

Über den genauen Zeitpunkt - wann schlussendlich Entwarnung gegeben werden kann - ist momentan noch nichts bekannt.

10. Juli, 13.32 Uhr: KVB ändert Fahrplan

Die KVB-Straßenbahn-Linie 16 wurde getrennt und fährt aktuell nicht mehr durch den Evakuierungsbereich. Auch die Busse der Linien 124 und 140 umfahren die Zone.

10. Juli, 13.08 Uhr: Zweiter Klingeldurchgang läuft, Zoobrücke gesperrt

Wie die Stadt mitteilt, läuft der zweite Klingeldurchgang auf Hochtouren.

Darüber hinaus wird nun, wie angekündigt, auch die Zoobrücke gesperrt: Ab sofort ist die Rheinquerung ab der Inneren Kanalstraße in Richtung Deutz nicht mehr befahrbar. In Richtung Innenstadt wird die Brücke im weiteren Verlauf des Einsatzes bis zur Abfahrt Niederländerufer gesperrt.

10. Juli, 13.03 Uhr: Evakuierung von Kinderklinik ist abgeschlossen

Die Evakuierung der Kinderklinik an der Amsterdamer Straße ist abgeschlossen. Alle 43 Patientinnen und Patienten wurden erfolgreich ins Krankenhaus nach Holweide gebracht.

Dafür im Einsatz war neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr der Stadt Köln.

10. Juli, 12.18 Uhr: Anlaufstelle wird klimatisiert

Aufgrund der Hitze, die für Freitag in Köln angesagt ist, hat die Stadt eigenen Angaben zufolge Maßnahmen getroffen, um die Turnhalle am Erich-Kästner-Gymnasium, die als Anlaufstelle für die Evakuierten dient, zu klimatisieren.

10. Juli, 12.11 Uhr: Stadt richtet Appell an Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger

Die Stadt Köln bittet Autofahrer dringed darum, den Bereich rund um die Evakuierungszone zu meiden. Zudem werden Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radlerinnen und Radler angehalten, keine Grünflächen innerhalb des Gefahrenbereichs mehr zu betreten.

"Je schneller sich keine Menschen mehr im Gefahrenbereich aufhalten, desto schneller kann der Blindgänger entschärft werden", betont die Stadt.

10. Juli, 12.04 Uhr: Krankentransporte laufen nach Plan

Der Transport der jungen Patientinnen und Patienten aus dem Kinderkrankenhaus nach Holweide läuft nach Angaben der Stadt bislang nach Plan. Wie viele Kinder noch evakuiert werden müssen, teilt die Stadt jedoch nicht mit.

10. Juli, 11.03 Uhr: Evakuierung läuft bislang ohne Zwischenfälle

Die Evakuierungsmaßnahme rund um die Fundstelle läuft bislang ruhig und ohne Zwischenfälle ab.

Titelfoto: Bildmontage: Stadt Köln, Bernd Weißbrod/dpa

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