Blindgänger legt A59 in Köln lahm: Bombe wird noch heute gesprengt
Köln - Bei Sondierungsarbeiten an der A59 zwischen den Anschlussstellen Spich und Lind in Fahrtrichtung Köln wurde am Montag ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
Wie die Stadt Köln mitteilte, handelt es sich dabei um eine Bombe mit Langzeitzünder, die noch am Montag gesprengt werden muss.
Aus Sicherheitsgründen wurde die Autobahn in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Insgesamt drei große Lkw-Ladungen mit rund 60 Tonnen Sand sind inzwischen angeliefert worden und werden aktuell rund um die Bombe verteilt, um die Explosion zu mildern.
Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind und der Evakuierungs- sowie Sperrbereich vollständig abgesichert ist, kann die Freigabe zur Sprengung des Blindgängers erteilt werden.
Eine Kehrmaschine, die im Anschluss die Autobahn reinigen soll, ist bereits eingetroffen und wartet auf ihren Einsatz.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Anwohnende sind von Evakuierungen nicht betroffen, wohl aber zwei Unternehmen.
Damit die Sprengung durchgeführt werden kann, waren zunächst umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Auch die Stadt Troisdorf wurde über den Bombenfund informiert.
Erstmeldung am 26. Januar um 12.11 Uhr, Update um 14.55 Uhr.
Titelfoto: -/dpa
