Köln - In Köln wurde am Mittwochabend auf Höhe des Rheinparks im Stadtteil Deutz ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Rhein entdeckt. Nach einer Evakuierung konnte die Bombe am Donnerstagabend innerhalb kurzer Zeit entschärft werden.
Wie die Stadt mitteilte, handelte es sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Die Freigabe zur Entschärfung sei kurz vor 18.30 Uhr erteilt worden.
Um 18.53 Uhr folgte dann bereits die Meldung, dass die Bombe unschädlich gemacht werden konnte. "Die Sperren werden nun sukzessive aufgehoben, Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren", heißt es.
Insgesamt waren rund 360 Personen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen, darunter vor allem Bewohner des Vincenz-Hauses am Konrad-Adenauer-Ufer. Eine Anlaufstelle für Betroffene war im Besucherbereich des Marienhospitals eingerichtet.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) war vor Ort. Die Experten legten den Gefahrenbereich auf einen Radius von 400 Metern fest.
Fußgänger und Radfahrer sollten Rheinpark nicht mehr betreten
Gesperrt waren folgende Bereiche für den Fuß-, Rad- und motorisierten Verkehr:
rechtsrheinisch:
- Alle Zugänge Rheinpark
- Auenweg/Ecke Rheinparkweg
- Rheinparkweg
- Charles-de-Gaulle-Platz
- Kennedyufer/Ecke Norbert-Burger-Platz
- Rheinboulevard Richtung Rheinpark
- Hohenzollernbrücke Nordseite für Fuß- und Radverkehr
linksrheinisch:
- Konrad-Adenauer-Ufer Ecke Goldgasse bis Theodor-Heuss-Ring
- Servasgasse/Am Alten Ufer
- Makabäerstraße/Am Alten Ufer
- Kunibertsgasse/Konrad-Adenauer-Ufer
- Kunibertsklostergasse ab Hsnr. 3
- Dagobertstraße ab Hausnummer 43
- Thürmchenswall ab Hausnummer 77
- Theodor-Heuss-Ring ab Hausnummer 60
- Sedanstraße/An der Münze
Die Kölner Seilbahn hatte den Betrieb selbstständig eingestellt.
Erstmeldung vom 6. August, 12.07 Uhr. Letzte Aktualisierung am 6. August, 19.39 Uhr.