Explosiver Fund in der Lausitz: Mehr als eine Tonne Munition bei Bauarbeiten freigelegt
Lichterfeld-Schacksdorf (Elbe-Elster) - Bei Bauarbeiten auf einem ehemaligen Flugplatz im Süden Brandenburgs ist eine gewaltige Menge Sprengstoff entdeckt worden.
Insgesamt soll es sich dabei um etwa eine Tonne Granaten und Munitionsteile aus dem Zweiten Weltkrieg handeln, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
Der Bombenfund wurde am Mittwoch gegen 13.30 Uhr bei Erdarbeiten in der Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf gemacht.
Demnach legten Bauarbeiter die Sprengkörper im Bereich des ehemaligen Flugplatzes in der Fliegerstraße frei.
Bei dem Fund soll es sich um einen der größten dieser Art handeln, der seit längerer Zeit in der Lausitz gemacht wurde.
Der 1935 eröffnete Flugplatz diente der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg als Fliegerhorst und wurde später von der Roten Armee übernommen, die ihn bis zu ihrem Abzug 1993 nutzte.
Die Blindgänger sollen bereits am morgigen Freitag vom Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert gesprengt werden. Da rings um den Fundort keine Häuser stehen, ist offenbar eine vorherige Evakuierung nicht notwendig.
Titelfoto: 7aktuell.de | Luca W.
