Dauer-Kiffer hinterm Steuer? Gericht kennt kein Pardon

Berlin - Cannabis ist inzwischen teilweise legal. Wer aber total bekifft am Steuer erwischt wird, kann seinen Führerschein trotzdem verlieren.

Hohe THC-Werte am Steuer können Autofahrer auch nach der Cannabis-Legalisierung den Lappen kosten. (Symbolfoto)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das hat das Verwaltungsgericht Berlin am Dienstag in einem Eilverfahren entschieden.

Bei einem Autofahrer waren während einer Verkehrskontrolle hohe THC-Werte festgestellt worden, die nach Gerichtsangaben auf einen überaus häufigen oder chronischen Cannabiskonsum hindeuteten.

Die Behörde verlangte deshalb ein medizinisch-psychologisches Gutachten. Weil der Mann dieses nicht vorlegte, entzog sie ihm die Fahrerlaubnis.

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Das Gericht hielt die Anordnung für rechtmäßig. Bei einem solchen Konsum bestehe der Verdacht, dass der Fahrer Cannabisgebrauch und Straßenverkehr nicht sicher trennen könne.

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Ob Cannabis ärztlich verordnet worden sei, spiele dabei keine Rolle. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

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