Schwere Corona-Erkrankung? Jetzt droht möglicherweise Krebs

USA - Wer schwer an COVID-19 erkrankte, könnte laut einer US-Studie nun ein höheres Risiko für Lungenkrebs haben.

Wer nur mild an Corona erkrankt war, muss sich keine Sorgen machen. (Symbolbild)  © 123RF/wirestock

Insbesondere schwere Krankheitsverläufe von Corona können laut ecancer langfristige Veränderungen im Lungengewebe auslösen.

Diese könnten Monate oder sogar Jahre nach der Infektion dafür sorgen, dass Tumore leichter entstehen oder wachsen.

"Ein schwerer Verlauf von Covid-19 oder Grippe kann die Lunge in einen lang anhaltenden Entzündungszustand versetzen, der es Krebs später erleichtert, sich dort anzusiedeln", erklärt Jie Sun, Professor für Medizin und Leiter der Forschungsgruppe.

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Ein erhöhtes Risiko wurde bislang vor allem bei Menschen beobachtet, die wegen eines schweren Krankheitsverlaufs im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Wer nur milde Symptome hatte oder kaum Beschwerden verspürte, muss sich nach aktuellem Stand keine zusätzlichen Sorgen machen.

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Eine Impfung könnte das Risiko für Lungenkrebs indirekt senken

Ein erhöhtes Risiko wurde bislang vor allem bei Menschen beobachtet, die wegen eines schweren Krankheitsverlaufs im Krankenhaus behandelt werden mussten. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Studie deutet zudem darauf hin, dass Impfungen gegen Grippe oder Corona indirekt das Risiko für spätere Krebserkrankungen senken könnten, da sie schwere Krankheitsverläufe verhindern.

Das Forschungsteam hofft, dass die Erkenntnisse Ärzten helfen, Patienten mit erhöhtem Risiko frühzeitig zu erkennen und gezielter zu überwachen.

Denn eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend: Lungenkrebs lässt sich in den meisten Fällen besser behandeln, wenn er in einem möglichst frühen Stadium entdeckt wird.

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