Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz in der Stadt sinkt weiter

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 16.661 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 109,6 (Stand: 17. Mai, alle Daten vom RKI).

Aktuell sind die Gastronomiebetriebe noch geschlossen. Doch schon bald könnte es erste Lockerungen geben - sobald die Inzidenz stabil unter 100 bleibt.
Aktuell sind die Gastronomiebetriebe noch geschlossen. Doch schon bald könnte es erste Lockerungen geben - sobald die Inzidenz stabil unter 100 bleibt.  © Kristin Schmidt

In Sachsen gilt seit dem 24. April die Corona-Notbremse mit verschärften Maßnahmen.

Neu ist die Ausgangssperre. Sie gilt von 22 bis 5 Uhr früh, und zwar in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100. Bis Mitternacht sind Spaziergänge, Joggen und der notwendige Gang mit dem Hund allein weiter möglich.

Bei Schule und Kita gilt: Home-Schooling oder Notbetreuung (Hort und Kita) gilt ab einer Inzidenz von 165.

Kontaktbeschränkungen: Ein Hausstand plus eine Person plus Kinder bis 14 Jahre

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 17. Mai, 14.24 Uhr: Schulen im Vogtland und Nordsachsen heben Wechselunterricht auf

In Sachsen heben mehr Schulen angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen den Wechselunterricht auf. Wie das Kultusministerium am Montag mitteilte, kehren die Grundschulen im Vogtland sowie im Landkreis Nordsachsen ab Mittwoch in den eingeschränkten Regelbetrieb zurück. Damit gibt es wieder Präsenzunterricht in festen Klassen und Gruppen sowie mit Hygieneauflagen.

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter der kritischen Schwelle von 100 liegt, gilt nicht mehr die Bundes-Notbremse, sondern die sächsische Corona-Schutzverordnung. In Dresden gibt es für die Grundschüler von Dienstag an wieder Präsenzunterricht.

Update, 17. Mai, 13.12 Uhr: Corona-Krisenjahr 2020 hat Branchen unterschiedlich getroffen

Im Corona-Jahr 2020 haben sich die verschiedenen Branchen in Sachsen sehr unterschiedlich entwickelt. Während Gastgewerbe und Industrie einen kräftigen Umsatzrückgang hinnehmen mussten, steigerte der Einzelhandel seine Erlöse. Das geht aus dem Konjunkturbericht hervor, den das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag veröffentlichte.

Der Industrieumsatz ging demnach um 6 Prozent auf 57,2 Milliarden Euro zurück. Das sei das niedrigste Niveau seit 2014 gewesen, so das Landesamt. Der Wert der Exporte verringerte sich im Vergleich zu 2019 um 9 Prozent auf 36,8 Milliarden Euro. Sowohl in der Industrie als auch bei den Exporten habe es aber jeweils ein sehr starkes Schlussquartal gegeben, das die Vergleichswerte aus 2019 übertroffen habe. Im Gastgewerbe betrug der Umsatzeinbruch 31 Prozent.

Der Einzelhandelsumsatz legte um 6,7 Prozent zu. Auch das Bauhauptgewerbe kam vergleichsweise gut durch die Krise. Ein Gesamtumsatz von 6 Milliarden Euro bedeutete nur ein leichtes Minus von 0,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten auf dem Bau sei sogar um 1,5 Prozent gestiegen.

Update, 17. Mai, 10.50 Uhr: Erzgebirgskreis bundesweiter Corona-Hotspot

Sachsen hat bei rückläufiger Tendenz weiter die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland. Der Erzgebirgskreis ist mit 228,4 und zusammen mit Schweinfurt (Bayern) bundesweiter Corona-Hotspot. Nach der Übersicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montag liegt der Freistaat mit 112,3 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hinter Thüringen (122,5).

Die Wocheninzidenz für das Land gab das RKI aktuell (Stand: 3.11 Uhr) mit 112,3 an. Sechs Landkreise - Mittelsachsen, Görlitz, Zwickau, Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, Meißen und Bautzen - sowie die Stadt Chemnitz liegen noch über der 100er Marke. Vier Gebiete liegen inzwischen unter dieser Schwelle: die Städte Leipzig (56,5) und Dresden (82,6) sowie Nordsachsen (81,4) und der Vogtlandkreis (73,0).

Das RKI wies für Sachsen binnen 24 Stunden 397 nachgewiesene Neuinfektionen und sechs weitere Todesfälle aus. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 278.217 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9380 Patienten sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 17. Mai, 6.18 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 20 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.661 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 109,6 (Vortag: 119,4).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 489 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 16. Mai, 21.20 Uhr: Corona-Demo in Zwönitz

Am Sonntagabend spazierten mehrere Hundert Demonstranten durch Zwönitz (Erzgebirge). Sie protestieren gegen die Corona-Maßnahmen. Ersten Informationen zufolge blieb die Veranstaltung friedlich.

Etliche Corona-Demonstranten spazierten am Sonntagabend durch Zwönitz.
Etliche Corona-Demonstranten spazierten am Sonntagabend durch Zwönitz.  © André März

Update, 16. Mai, 10.47 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter, fünf Regionen unter 100

In der Corona-Pandemie befindet sich auch Sachsen langsam auf dem Weg der Genesung. Die Zahl täglicher Neuansteckungen ging am Sonntag erneut zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 111,5. Am Samstag waren es noch 122,6. Sachsen ist hinter Thüringen (127,5) aber noch immer das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Bundesweit sank sie am Sonntag auf 83,1. Den geringsten Wert hat Schleswig-Holstein (36,5).

In Sachsen selbst gibt es weiter ein sehr differenziertes Bild. Mit dem Erzgebirgskreis (222,1) liegt ein Gebiet unter den drei bundesweit am stärksten betroffenen Regionen. Nur in Coburg (245,9) und Schweinfurt (232,1) liegt der Wert noch höher. Fünf Gebiete in Sachsen liegen inzwischen unter der Schwelle von 100: die Städte Leipzig (58,5) und Dresden (79,9) sowie der vormalige Corona-Hotspot Vogtland (73,9) und die Landkreise Nordsachsen (80,4) und Leipzig (87,9).

Das RKI registrierte am Sonntag für Sachsen binnen 24 Stunden 368 nachgewiesene Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 277.820 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9374 Frauen und Männer sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 16. Mai, 6.54 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.10 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.641 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 119,4 (Vortag: 143,3).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 489 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 15. Mai, 16.45 Uhr: MP Kretschmer für mehr Freiheiten schon nach erster AstraZeneca-Dosis

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) fordert mehr Freiheiten beim Reisen auch für Bürger, die bisher nur eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs AstraZeneca erhalten haben.

Mehr dazu lest Ihr >>>hier.

Michael Kretschmer (46, CDU) will den Sommerurlaub für Erstgeimpfte erleichtern.
Michael Kretschmer (46, CDU) will den Sommerurlaub für Erstgeimpfte erleichtern.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 15. Mai, 11 Uhr: Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen in der Pandemie gestiegen

Die Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen ist in der Corona-Pandemie gestiegen. Der Anteil Betroffener betrug einer Statistik zufolge im vergangenen Jahr 7,0 Prozent - 1,5 Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt.

Den kompletten Artikel dazu könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 15. Mai, 10.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter, vier Regionen unter 100

Bei der Corona-Pandemie deutet sich auch in Sachsen eine leichte Entspannung an. Die Zahl der täglichen Neuansteckungen ging am Samstag weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 122,6. Am Freitag waren es noch 134. Sachsen ist hinter Thüringen (132,1) aber noch immer das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Bundesweit sank sie am Samstag auf 87,3. Den geringsten Wert hat Schleswig-Holstein (39,1).

In Sachsen selbst gibt es weiter ein sehr differenziertes Bild. Mit dem Landkreis Mittelsachsen (238,1) und dem Erzgebirgskreis (236,8) liegen zwei der drei bundesweit am stärksten betroffenen Regionen im Freistaat. Nur in Coburg 255,6 ist der Wert noch höher.

Vier Gebiete in Sachsen liegen inzwischen unter der Schwelle von 100: die Städte Leipzig (59,9) und Dresden (74,9) sowie der vormalige Corona-Hotspot Vogtland (78,3) und Nordsachsen (91,5).

Das RKI registrierte für Sachsen binnen 24 Stunden 610 nachgewiesene Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 277.434 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9372 Frauen und Männer sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Titelfoto: Maik Börner, Kateryna Kon/123RF

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