Coronavirus in Hamburg: Inzidenz steigt wieder auf über 100!

Hamburg/Kiel/Hannover/Bremen/Schwerin – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Die Zahlen im Norden steigen zeitweise wieder an.

Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.
Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 96.958 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 80.193 Fälle bekannt, in Bremen 33.203 in Mecklenburg-Vorpommern 51.290 und in Niedersachsen 313.248 Covid-19-Fälle (Stand 25. Oktober, 20.15 Uhr).

Angesichts niedriger Infektionszahlen wurden in den Bundesländern inzwischen immer mehr Lockerungen der Corona-Verordnungen beschlossen.

Vielerorts haben Schulen und Kitas wieder geöffnet, auch Freibäder, Restaurants und sogar Discos dürfen unter Auflagen Besucher empfangen. Teilweise gilt eine 2G-Regelung.

Corona-Infektionen in Hamburg: Diese Altersgruppe ist besonders betroffen!
Coronavirus Corona-Infektionen in Hamburg: Diese Altersgruppe ist besonders betroffen!

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 26. Oktober, 12.48 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz klettert leicht auf 105,8

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg wieder gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 105,8 an nach 105,3 am Vortag. Am Sonntag war die Zahl der gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 106,6 erstmals seit Mai wieder über die 100er-Marke gestiegen. Am Dienstag vor einer Woche hatte der Wert noch 69,8 betragen.

Jetzt kamen 248 Neuinfektionen hinzu. Das waren 97 mehr als am Vortag. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg laut Robert Koch-Institut (RKI) um 12 auf 1805.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 96.958 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 90.300 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Kliniken wurden am Montagvormittag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 42 Covid-Patienten behandelt, 23 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Insgesamt lagen nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Montag 113 Corona-Patienten im Krankenhaus.

73,8 Prozent der Bevölkerung in Hamburg sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 71,3 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Update, 25. Oktober, 20.18 Uhr: Corona: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 58,0

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie in Schleswig-Holstein ist am Montag auf 58,0 gestiegen. Genau eine Woche zuvor hatte die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen noch 32,6 betragen, am Sonntag 57,6. Nach Angaben der Landesmeldestelle (Stand: 19.21 Uhr) wurden am Montag 252 neue Infektionen registriert, am Sonntag waren es 74.

Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus waren, erhöhte sich am Montag um 4 auf 68. Von ihnen lagen 18 und damit 2 mehr als am Vortag auf der Intensivstation, von denen unverändert 11 beatmet werden mussten.

Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden - stieg von zuletzt 1,68 auf 1,75.

Es wurden drei weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen stieg damit auf 1715. Von den seit Beginn der Pandemie 80.193 Infizierten gelten rund 76.000 als genesen.

Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag im Kreis Pinneberg mit 81,4, am niedrigsten im Kreis Schleswig-Flensburg mit 32,6.

Update, 25. Oktober, 18.27 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in MV gestiegen - sechs weitere Todesfälle

Rostock - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist zum Wochenbeginn in Mecklenburg-Vorpommern gestiegen. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) vom Montag infizierten sich zuletzt 73,9 Menschen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche nachweislich mit dem Coronavirus. Am Vortag lag der Wert laut Lagus bei 71,8, am Montag vor einer Woche bei 54,9.

Sechs weitere Todesfälle wurden laut Lagus im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion registriert. Das Lagus meldete 94 neue Coronainfektionen - nach 76 am Vortag und 44 vor einer Woche.

Seit Sonntag sind alle Landkreise und kreisfreien Städte auf der risikogewichteten Corona-Stufenkarte des Landes im gelben Bereich. Zuletzt war auch der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte von grün auf gelb gewechselt. Sollte der Landkreis auch am Dienstag gelb sein, werden unter anderem erweiterte Testpflichten für ungeimpfte Menschen notwendig, die schon in anderen Regionen gelten.

Die Landeshauptstadt Schwerin und der Landkreis Ludwigslust-Parchim haben laut Lagus am Wochenende keine Daten übermittelt und am Montag nachgemeldet. In Ludwigslust-Parchim stieg die Sieben-Tage-Inzidenz um 14,6 auf 89,2 und in Schwerin um 6,3 auf 59,6. Am höchsten war der Wert in der Hansestadt Rostock (96,6) und am niedrigsten im Landkreis Vorpommern-Greifswald (51,7).

Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen stieg im Vergleich zum Vortag um 2 auf 69 beziehungsweise sank um 2 auf 19. Vor einer Woche lag die Zahl bei 61 beziehungsweise 23.

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert am Montag 1,7.

Vollständig geimpft sind laut Angaben des Robert Koch-Instituts im Nordosten 64,6 Prozent der Bevölkerung, mindestens einmal geimpft 66,8 Prozent.

Update, 25. Oktober, 14.11 Uhr: Corona-Lage in Niedersachsen verschlechtert sich

Hannover - Wie in anderen Bundesländern verschlechtert sich die Corona-Lage auch in Niedersachsen allmählich.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg am Montag leicht. Die Rate lag bei 2,4 Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken pro 100.000 Einwohner während der vergangenen sieben Tage (Sonntag 2,3). Für Gesundheitsbehörden und Kommunen in Niedersachsen ist dies der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Auch die Inzidenz neuer Ansteckungen stieg weiter auf 61,3 nach 60,7 am Vortag. So viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen einer Woche je 100.000 Einwohner registrierte das Robert Koch-Institut (RKI). Landesweit am höchsten war die Inzidenz im Landkreis Cloppenburg mit 184,2. Es folgten die Kreise Emsland (118,6) und Vechta (93,3).

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser waren am Montag 4,0 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Damit stieg der Wert im Vergleich zum Sonntag (3,5 Prozent).

Update, 25. Oktober, 14.03 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 105,3 - 151 neue Fälle

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg zu Wochenbeginn wieder gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag mit 105,3 an.

Am Sonntag war die Zahl der gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 106,6 erstmals seit Mai wieder über die 100er-Marke gestiegen. Am Montag vor einer Woche hatte der Wert noch 66,7 betragen.

Am Montag kamen 151 Neuinfektionen hinzu. Das waren 129 weniger als am Vortag und 24 weniger als am Montag vor einer Woche (175). Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg laut Robert Koch-Institut (RKI) um sechs auf 1793.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 96.710 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 90.300 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Kliniken wurden am Montagvormittag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 43 Covid-Patienten behandelt, 23 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Insgesamt lagen nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 116 Corona-Patienten im Krankenhaus.

1.363.939 Hamburger oder 73,6 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.316.206 Einwohner oder 71,1 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Update 24. Oktober, 16.40 Uhr: Ganz Mecklenburg-Vorpommern auf Corona-Stufenkarte nun gelb

Rostock - Auf der risikogewichteten Corona-Stufenkarte des Landes Mecklenburg-Vorpommern sind nun alle Landkreise und kreisfreien Städte im gelben Bereich. Auch im Landkreis Mecklenburgischen Seenplatte lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 56,2 nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) vom Sonntag über dem Wert von 50.

Der Wert steht für die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Dem Landkreis stehen je nach weiterer Entwicklung damit erweiterte Testpflichten für ungeimpfte Menschen bevor, die schon in anderen Regionen gelten.

Im Wochenvergleich sind auch am Sonntag mehr Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern registriert worden. Den Angaben zufolge wurden 76 neue Fälle registriert - nach 101 am Vortag und 48 vor einer Woche. Die Landeshauptstadt Schwerin und der Landkreis Ludwigslust-Parchim haben laut Lagus am Wochenende keine Daten übermittelt. Sie sind von einer kürzlich erfolgten Cyberattacke betroffen.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz wurde mit 71,8 angegeben - nach 69,9 am Samstag und 55,3 vor einer Woche. Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen blieb im Vergleich zum Vortag unverändert bei 67 beziehungsweise sank um 3 auf 21. Vor einer Woche lag die Zahl bei 56 beziehungsweise 19.

Am höchsten lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen mit 94,2 in der Hansestadt Rostock. Hier wie im umliegenden Landkreis Rostock war zudem die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-Patienten am höchsten (jeweils 5,4 Prozent). Es kamen keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hinzu, sodass die Zahl weiterhin bei 1226 liegt.

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert am Samstag 1,5 - nach 1,6 am Samstag und 1,5 vor einer Woche.

Update, 24. Oktober, 12.15 Uhr: Corona-Inzidenz steigt in Hamburg auf mehr als 100 - Fünf Tote

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist nach fast einem halben Jahr wieder über die Marke von 100 gestiegen. Die Gesundheitsbehörde meldete am Sonntag einen Wert von 106,6 - nach 99,0 am Samstag. Vor einer Woche lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen noch bei 64,1. Die Zahl der im Zusammenhang mit der Pandemie gestorbenen Menschen erhöhte sich um 5 auf 1787.

Zuletzt dreistellig war die Sieben-Tage-Inzidenz mit 100,9 am 4. Mai. In den Krankenhäusern lagen nach Angaben der Behörde 224 Menschen, 103 von ihnen auf Intensivstationen. Die Lage sei damals belastend, aber noch beherrschbar gewesen, sagte später der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf, Stefan Kluge. Er fügte aber hinzu: "Ich möchte das nicht nochmal erleben."

Derzeit werden auf den Intensivstationen der Hamburger Kliniken laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 37 Covid-Patienten behandelt, 19 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Insgesamt lagen nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 116 Corona-Patienten im Krankenhaus.

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen betrug am Sonntag 280 - 14 mehr als am Samstag und 145 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Damit sind seit Beginn der Pandemie in Hamburg 96.559 bestätigt worden. 90.100 von ihnen gelten nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) als geheilt.

Nach jüngsten RKI-Daten vom Freitag sind inzwischen 73,5 Prozent der Einwohner mindestens einmal und 70,8 Prozent vollständig geimpft. Am 4. Mai waren erst 23,8 Prozent einmal und nur 7,3 Prozent vollständig geimpft. Wegen des noch knappen Impfstoffs hatten damals allerdings nur über 70-Jährige und bestimmte Gruppen der Priorität 3, wie Lehrer oder Verkäufer, Anrecht auf eine Spritze.

Hamburg befand sich Anfang Mai noch in einem strengen Lockdown. Es galt eine nächtliche Ausgangssperre gemäß der Bundesnotbremse, das heißt, Hamburger durften ihre Wohnung zwischen 21 und 5 Uhr nur mit einem triftigen Grund verlassen. An den Schulen bekamen die Kinder Wechselunterricht, die Kitas befanden sich im erweiterten Notbetrieb. Gastronomie, Hotels, Kultur- und Sporteinrichtungen waren geschlossen.

Update, 24. Oktober, 11 Uhr: Corona-Lage in Niedersachsen stabil - Inzidenz klettert weiter

Hannover - Die Corona-Lage in Niedersachsen bleibt weiter stabil. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz veränderte sich am Sonntag nicht. Wie am Samstag lag die Rate bei 2,3 Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken pro 100.000 Einwohner während der vergangenen sieben Tage.

Für Gesundheitsbehörden und Kommunen in Niedersachsen ist dies der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Allerdings stieg die Inzidenz am Sonntag weiter von 53,8 auf 60,7. So viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen einer Woche je 100 000 Einwohner erfasste das Robert Koch-Institut (RKI). Landesweit am höchsten war die Inzidenz im Landkreis Cloppenburg mit 184,2. Dieser Wert geht laut Gesundheitsministerium auf einen Ausbruch in einem Schlachtbetrieb zurück. Es folgten die Kreise Emsland (121,9) und Gifhorn (95,9).

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser waren am Sonntag 3,5 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Damit stieg der Wert leicht im Vergleich zum Vortag (3,4 Prozent).

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten.

So muss beim Leitindikator Hospitalisierung der Wert sechs überschritten werden, damit möglicherweise Warnstufe eins ausgerufen werden kann. Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten ausgerufen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen.

Update, 23. Oktober, 17.07 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in MV sinkt leicht auf unter 70

Rostock – Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag wieder leicht gesunken.

Nach 101 nachgewiesenen Neuinfektionen gab das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock die Inzidenz mit 69,9 an - nach 70,2 am Vortag und 56,3 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an.

Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und der Patienten auf Intensivstationen blieb unverändert bei 67 beziehungsweise 24. Auch die Zahl der Todesopfer blieb mit 1226 seit Beginn der Pandemie unverändert.

Auf der Corona-Risikokarte des Landes sind alle Landkreise und kreisfreien Städte bis auf den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im gelben Bereich. In den gelb gefärbten Gebieten liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen über dem Wert von 50. In der Stadt und im Landkreis Rostock sind zudem mehr als fünf Prozent aller Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt (jeweils 5,4)

Diese beiden Regionen weisen zudem die höchste Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen mit 95,7 (Hansestadt Rostock) beziehungsweise 84,3 (Landkreis Rostock) auf.

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden.

Landesweit betrug dieser Wert am Samstag 1,6 - nach 1,8 am Freitag und 1,7 am Samstag vor einer Woche. Eine Höherstufung auf der Ampelkarte wird ab dem Wert 8,0 vorgenommen.

Update, 23. Oktober, 12.53 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 99,0 - 16 Tote

Der Hamburger Hafen und die Elbphilharmonie. Die Corona-Inzidenz in der Hansestadt ist am Samstag auf 99,0 gestiegen.
Der Hamburger Hafen und die Elbphilharmonie. Die Corona-Inzidenz in der Hansestadt ist am Samstag auf 99,0 gestiegen.  © Ulrich Perrey/dpa

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Samstag auf fast 100 gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 99,0 an - nach 94,3 am Freitag und 60,5 vor einer Woche.

Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich den Angaben zufolge um 16 auf 1782.

Am Samstag kamen 266 Neuinfektionen hinzu. Das waren zwar 73 weniger als am Freitag, aber 89 mehr als am Samstag vor einer Woche.

Coronavirus in Berlin: Corona-Inzidenz zum Wochenbeginn leicht gesunken
Coronavirus Coronavirus in Berlin: Corona-Inzidenz zum Wochenbeginn leicht gesunken

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde damit mindestens 96.279 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 90.000 von ihnen gelten nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Freitag 116 Covid-19-Patienten behandelt, einer mehr als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten wurde unverändert mit 34 angegeben.

1.361.073 Hamburger oder 73,5 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI Stand Freitag mindestens einmal geimpft; 1.311.630 Einwohner oder 70,8 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Titelfoto: Ulrich Perrey/dpa

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