Coronavirus: Regierung arbeitet an Einreiseverbot aus Mutationsländern

Deutschland/Welt - Das Coronavirus hält Deutschland weiterhin in Atem. Auf ausreichend Abstand zueinander achten und Maske tragen sind da noch die geringeren Hürden.

Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.
Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie insgesamt mehr als 2,1 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Mehr als 1,9 Millionen davon sollen inzwischen wieder genesen sein.

Hierzulande starben bereits insgesamt 54.498 Menschen mit oder an dem Virus.

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 100,85 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen über 2,17 Millionen Todesfälle (alle Angaben Stand 28. Januar, 6 Uhr).

Die Gesamtzahl der Impfungen liegt in Deutschland laut Robert Koch-Institut bei 1.926.689 (Stand: 27. Januar).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 28. Januar, 11.25 Uhr: Umfrage: Mehrheit will überwiegenden Flugstopp nach Deutschland

Eine Mehrheit der Deutschen hat sich für einen überwiegenden Stopp von Flügen nach Deutschland ausgesprochen.

Nach Auswertung einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov würden es 68 Prozent der Deutschen begrüßen, den Flugverkehr nach Deutschland im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf nahezu null zu reduzieren. Jeder fünfte Befragte lehnte dies ab.

Update, 28. Januar, 11.17 Uhr: CDU wirft Berliner Senat "krachendes Versagen" bei Corona-Strategie vor

Die CDU-Fraktion hat dem Senat Versagen beim Organisieren der Corona-Tests in Berlin vorgeworfen.

"Man muss heute sagen, dass Ihre Teststrategie krachend gescheitert ist", sagte der gesundheitspolitische Sprecher Tim-Christopher Zeelen (37) am Donnerstag in der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses. Für die Kliniken und Pflegeheime ständen viel zu wenige Tests zur Verfügung, obwohl der Senat schon im Mai eine Berliner Teststrategie angekündigt habe.

Update, 28. Januar, 11.02 Uhr: Douglas schließt fast jede siebte Filiale in Deutschland

Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas will fast jede siebte Filiale in der Bundesrepublik schließen.

Der Konzern reagiere mit dem Aus für rund 60 der mehr als 430 Filialen auf die immer schnellere Verlagerung der Umsätze ins Internet, sagte Douglas-Chefin Tina Müller am Mittwoch in Düsseldorf. Rund 600 der über 5200 Beschäftigen in den deutschen Filialen verlieren dadurch ihre Jobs.

Douglas habe in den vergangenen Monaten das gesamte Filialnetz auf den Prüfstand gestellt, weil immer mehr Kunden online einkauften, berichtete Müller. Corona habe diesen Trend noch einmal beschleunigt.

Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas will fast jede siebte Filiale in der Bundesrepublik schließen.
Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas will fast jede siebte Filiale in der Bundesrepublik schließen.  © Fabian Strauch/dpa

Update, 28. Oktober, 10.48 Uhr: Regierung: Planungen für Impfgipfel werden noch heute abgestimmt

Die Planungen für ein rasches Spitzentreffen zur Lösung der Corona-Impfmisere werden immer konkreter.

"Die Bundesregierung ist für einen solchen Impfgipfel. Die Planungen dafür laufen und werden noch heute mit den Ländern abgestimmt", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert (60) am Donnerstag in Berlin mit.

Update, 28. Oktober, 10.43 Uhr: Seehofer: Regierung arbeitet an Einreiseverbot aus Mutationsländern

Die Bundesregierung will sich nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (71, CSU) bis zu diesem Freitag auf ein weitgehendes Einreiseverbot aus Ländern mit hoher Verbreitung neuer Corona-Varianten verständigen.

Anschließend stehe in Aussicht, dass dies dann im sogenannten Umlaufverfahren - also ohne ein Treffen des Kabinetts - entschieden werde, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Von einer Lösung auf EU-Ebene nimmt Deutschland erstmal Abstand.

Bei den angedachten Reisebeschränkungen konzentriere man sich auf Mutationsgebiete wie derzeit Portugal, Großbritannien, Südafrika und Brasilien. Aus diesen Staaten solle die Einreise verboten werden. Derzeit werde geklärt, welche Ausnahmen zugelassen werden.

Update, 28. Update, 10.38 Uhr: Spahn sicher: "Wir gehen noch durch mindestens zehn harte Wochen"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (45, CDU) hat die Menschen in Deutschland auf weitere zehn harte Wochen in der Corona-Krise eingestimmt.

Was er sagt, erfahrt ihr >>> hier.

Jens Spahn (45, CDU), Bundesminister für Gesundheit, ist sich sicher, dass harte Wochen vor den Menschen in Deutschland liegen.
Jens Spahn (45, CDU), Bundesminister für Gesundheit, ist sich sicher, dass harte Wochen vor den Menschen in Deutschland liegen.  © Michael Kappeler/dpa

Update, 28. Januar, 10.24 Uhr: WHO-Experten beginnen in Wuhan mit Suche nach Ursprung des Virus

Das internationale Team von Experten, das im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China nach dem Ursprung des Coronavirus forschen soll, nimmt seine konkrete Arbeit auf.

Die 14-tägige Quarantäne in einem Hotel in der zentralchinesischen Metropole Wuhan endete am Donnerstag. Das Team werde am Freitag seine Ermittlungen aufnehmen, berichtete das chinesische Staatsfernsehen.

Die 13 Experten wollen herausfinden, wo das neue Sars-CoV-2-Virus erstmals aufgetreten ist und wo es herkommt. Wegen genetischer Ähnlichkeiten wird vermutet, dass es ursprünglich von Fledermäusen stammt und möglicherweise über ein anderes Tier als Zwischenwirt auf den Menschen übergesprungen ist. Es gab aber auch Spekulationen, ob das Virus aus einem Labor entwichen ist.

Update, 28. Januar, 10.13 Uhr: Über ein Viertel aller Corona-Toten in Israel in vergangenen Wochen

Gemessen an den Totenzahlen sind die vergangenen vier Wochen in Israel die bislang schlimmsten seit Beginn der Corona-Pandemie gewesen.

Wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorging, wurden in dem Zeitraum mehr als ein Viertel aller Todesfälle in Verbindung mit einer Infektion verzeichnet. Das Ministerium wies am Donnerstag 4609 Tote aus.

Update, 28. Januar, 10.03 Uhr: Altmaier: Tun alles für schnelle Auszahlung von Corona-Hilfen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62) hat betroffenen Firmen zugesichert, alles dafür zu tun, dass Corona-Hilfen so schnell wie möglich ankommen.

Der CDU-Politiker sagte am Donnerstag im Bundestag bei einer Debatte über den Jahreswirtschaftsbericht: "Ich kann allen Betroffenen, die auf diese Hilfen warten, versichern von dieser Stelle aus, dass wir alles tun, damit es so schnell wie möglich und so wirksam wie möglich bei den Menschen ankommt."

Peter Altmaier (62, CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie, spricht im Bundestag. Er sichert eine schnelle Auszahlung der Corona-Hilfen für Betroffene zu.
Peter Altmaier (62, CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie, spricht im Bundestag. Er sichert eine schnelle Auszahlung der Corona-Hilfen für Betroffene zu.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Update, 28. Januar, 9.44 Uhr: Corona-Ausbruch mit Virusvarianten in Schule in Skiort Arosa

Im Schweizer Wintersportort Arosa gilt nach dem Auftauchen der neuen Coronavirus-Varianten ab sofort Maskenpflicht auf dem gesamten besiedelten Gemeindegebiet.

Das Skigebiet bleibt zwar offen, aber die Skischulen werden vorerst geschlossen, und die Verbindung zum Skigebiet Lenzerheide wurde gesperrt, wie der Kanton am Mittwochabend mitteilte.

Titelfoto: Richie Hancox/RMV via ZUMA Press/dpa

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