Demo-Samstag im Rheinland: Polizei rechnet mit Tausenden Teilnehmern
Von Celine Frohnapfel
Köln/Bonn/Düsseldorf - Tausende Menschen werden am Samstag in Bonn, Köln und Düsseldorf zu verschiedenen Demonstrationen erwartet.
In Bonn findet eine pro-kurdische Versammlung unter dem Motto "Zur Lage in Syrien" statt. Für die Kundgebung (ab 11 Uhr) seien bis zu 15.000 Teilnehmer angemeldet worden, teilte die Polizei mit.
Schon im Januar hatte es eine Demo mit Tausenden Teilnehmern unter demselben Motto gegeben.
Anders als zum Jahresbeginn soll die Versammlung am Samstag jedoch nicht in der Bonner Innenstadt abgehalten werden, sondern in der Rheinaue. Die Polizei rechnet in diesem Bereich mit Verkehrsstörungen.
Die Versammlung fällt außerdem mit dem Norus-Fest zusammen: Das kurdische und persische Neujahrsfest markiert den Frühlingsbeginn und wird jährlich am 20. oder 21. März gefeiert, wenn Tag und Nacht gleich lang sind.
Verkehrseinschränkungen in Köln und Düsseldorf erwartet
In der Landeshauptstadt sind ebenfalls Tausende Menschen für eine Demonstration angemeldet: Laut Polizei wollen zwischen 5000 und 10.000 Teilnehmer ab 13 Uhr für die Freiheitsbewegung im Iran demonstrieren.
Die Versammlung werde durch die Innenstadt zum Burgplatz ziehen. Die Einschränkungen im Straßenverkehr wolle die Polizei so gering wie möglich halten. In Düsseldorf fanden in den letzten Monaten immer wieder Demonstrationen mit Iran-Bezug statt, bei denen Menschen für Freiheit dort auf die Straße gingen.
Ungefähr zeitgleich findet in Köln eine Demonstration "Für Demokratie - gegen Rassismus" statt.
Ab 13 Uhr sind nach Angaben der Polizei bis zu 10.000 Teilnehmer für die Versammlung angekündigt worden. Während des Zuges durch die Innenstadt zum Hohenzollernring soll es zeitweise zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Eine Gegenveranstaltung ist nicht angemeldet.
Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

