Militärschlag auf den Iran: Gleich mehrere Demos in Hamburg

Hamburg - Nach dem Militärschlag der USA und Israels auf das Mullah-Regime im Iran kochen in der Hansestadt die Emotionen hoch.

In Hamburg gab es am Sonntagnachmittag gleich mehrere Versammlungen in Bezug auf den Iran.
In Hamburg gab es am Sonntagnachmittag gleich mehrere Versammlungen in Bezug auf den Iran.  © Lenthe-Medien/Harms

Bereits am Samstag waren tausende Menschen unter dem Motto "Nein zur Islamischen Republik Iran!" durch die Hamburger City gezogen. Am Sonntag setzte sich die Welle der Demonstrationen fort.

Gegen 14 Uhr versammelten sich Demonstrierende am Heidi-Kabel-Platz, direkt neben dem Hamburger Hauptbahnhof - diesmal allerdings unter dem Motto "Hände weg vom Iran".

Teilnehmer protestierten dabei gegen die militärischen Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Die Polizei hatte im Vorfeld mit rund 50 Teilnehmern gerechnet, ein Reporter vor Ort sprach von etwa 100 Demonstrierenden. Die Versammlung ohne größere Zwischenfälle verlaufen.

Demonstranten zeigen Solidarität mit der Ukraine
Demonstrationen Demonstranten zeigen Solidarität mit der Ukraine

Während am Hauptbahnhof gegen den Militärschlag demonstriert wurde, herrschte nur wenige Straßen weiter eine völlig andere Stimmung: Ebenfalls seit 14 Uhr jubelten knapp 200 Personen auf dem Rathausmarkt.

Mehrere Iran-Demos in Hamburg

Anlass war die Meldung über den Tod von Ajatollah Ali Chamenei, dem politischen und geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik. Vor allem Exil-Iraner hatten sich dort versammelt. Dabei sei nach Angaben eines Reporters vor Ort gesungen, getanzt und gefeiert worden. In der Menge wehten auch Flaggen der USA und Israels.

Um 15.30 Uhr startete zudem eine weitere Versammlung auf dem Gänsemarkt, bei der nach Schätzungen rund 500 Menschen zusammengekommen sind. Auch dort stand die Unterstützung für einen politischen Neuanfang im Iran im Mittelpunkt. Angaben zu Zwischenfällen lagen zunächst nicht vor.

Titelfoto: Lenthe-Medien/Harms

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