Neubauer und Co. bei Demo gegen digitale Gewalt: Fernandes wohl nicht dabei

Von Andreas Rabenstein

Berlin - Bei der Demonstration "Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern" am Sonntagnachmittag in Berlin sollen auch prominente Frauen sprechen.

Als prominente Rednerin bei der Demo am Brandenburger Tor wurde Luisa Neubauer (29) angekündigt. (Archivbild)
Als prominente Rednerin bei der Demo am Brandenburger Tor wurde Luisa Neubauer (29) angekündigt. (Archivbild)  © Michael Matthey/dpa

Aktuell angekündigt wurden - als "Betroffene", wie es hieß - die Klimaschutzaktivistinnen Luisa Neubauer (29) und Theresia Crone (24). Auftreten sollen am Nachmittag am Brandenburger Tor auch mehrere Musikerinnen, wie die Initiative "Nur Ja heißt Ja" und ein nach eigenen Angaben neu gegründetes Bündnis "Feminist Fight Club" mitteilten.

Bei der Polizei wurden für 16 Uhr 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet.

Die Kundgebung solle angesichts der aktuellen Debatte über digitale Gewalt in Solidarität mit der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes (44) stattfinden, hieß es. Fernandes selbst soll nach aktuellem Stand nicht selbst vor Ort sein.

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Hintergrund sind schwere Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Christian Ulmen (50), über die zuerst der "Spiegel" berichtet hatte. Ulmens Anwalt Christian Schertz kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an, bei der es sich "in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung" handle. Zudem würden "unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet".

Schauspielerin Collien Fernandes (44) hatte der Debatte mit ihren jüngsten Vorwürfen gegen Ex-Mann Christian Ulmen (50) zuletzt starken Auftrieb gegeben.
Schauspielerin Collien Fernandes (44) hatte der Debatte mit ihren jüngsten Vorwürfen gegen Ex-Mann Christian Ulmen (50) zuletzt starken Auftrieb gegeben.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Fernandes selbst warb ebenfalls für die Demonstration und schrieb bei Instagram: "Sexuelle Gewalt, physische und psychische Gewalt sind weiter verbreitet, als man ahnen mag. Sie finden statt, in der Mitte unserer Gesellschaft."

Titelfoto: Michael Matthey/dpa, Daniel Bockwoldt/dpa (Bildmontage)

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