Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Demonstrationen in Leipzig geplant

Leipzig - Am Dienstag jährt sich der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zum vierten Mal. Zu diesem Anlass wollen sich Hunderte Menschen in Leipzig versammeln.

Am Dienstag gehen Hunderte Menschen in Leipzig in Solidarität mit der Ukraine auf die Straße. (Symbolbild)  © Benjamin Westhoff/dpa

Die Demonstration unter dem Motto "Save Ukraine! Save Europe!" wird vom "Freundeskreis der Ukraine in Leipzig" organisiert und soll um 17.30 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Richard-Wagner-Platz starten. Anschließend wollen die Teilnehmenden gemeinsam zum Nikolaikirchhof ziehen.

"Wir demonstrieren für die Ukraine, die ukrainische Community und alle, die unter diesem Krieg leiden – und für jene, die ihr Land gegen russischen Faschismus verteidigen", schreiben die Organisatoren. "Dieser Krieg ist kein ferner Konflikt. Er ist ein Angriff auf Freiheit, Völkerrecht und die europäische Friedensordnung. Wegschauen ist keine Option."

Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem auch von linXXnet und der Linken-Abgeordneten Juliane Nagel (47), die eine Zubringer-Demo ins Leben gerufen haben, welche um 16 Uhr am Südplatz beginnen und dann bis 17.30 Uhr am Richard-Wagner-Platz ankommen soll.

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Rund um die Versammlungen ist nahe dem Leipziger Zentrum am Dienstag deshalb mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

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Wie Nagel in der Ankündigung bekannt gab, sollen bei der Demo auch Spenden für wärmende Utensilien wie Generatoren und Kleidungsstücke für die Menschen in der winterlichen Ukraine gesammelt werden.

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