Abgebranntes Stellwerk in Gerwisch: Das plant die Deutsche Bahn jetzt

Gerwisch - Nach dem verheerenden Feuer eines Stellwerks in Gerwisch (Landkreis Jerichower Land) stehen jetzt die Planungen für ein neues.

Seit der Zerstörung des bisherigen Stellwerks kommt es immer wieder zu Verspätungen und einer hohen Auslastung zwischen Magdeburg und Berlin. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Wie die Deutsche Bahn am Donnerstag mitteilte, beginnen die Arbeiten für den Neubau in der ersten Maihälfte. Zunächst werde das Fundament für das neue Modulgebäude gegossen.

Durch das modernere elektronische Stellwerk (ESTW) soll die volle Streckenkapazität zwischen Magdeburg und Berlin wieder dauerhaft hergestellt werden.

Dieses Vorhaben ist jedoch nicht ohne betriebliche Einschränkungen auf der Strecke möglich, hieß es.

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So soll zwischen dem 30. Mai und dem 3. Juli sowie zwischen dem 6. Juli und 4. September der Abschnitt zwischen Biederitz und Möser abwechselnd nur eingleisig befahrbar sein.

Vom 3. Juli bis 6. Juli sowie vom 4. September bis 30. September werde er sogar komplett gesperrt. Grund hierfür sind notwendigen Signal- und Tiefbauarbeiten.

Fahrgäste können auf Ersatzverkehr hoffen. Der Fahrplan werde nun kontinuierlich angepasst.

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Das alte ausgebrannte Stellwerk wurde abgerissen. An der gleichen Stelle entsteht ein moderneres. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Bahn bietet Bürgerdialog an

Das Projektteam plant zudem, alle betroffenen Bürger ausführlich zu informieren. Am 29. April wird deshalb ein Bürgerdialog stattfinden. Um 17.30 Uhr werden im Lentges Saal der aktuelle Stand und die nächsten Schritte mitgeteilt.

Bis zum Abschluss der Bauarbeiten bittet die Deutsche Bahn für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung und Verständnis. Reisende sollten vor allem etwas Geduld aufbringen.

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