Von Marc Herwig
Leichlingen - Die Generalsanierung der Zugstrecke von Köln über Wuppertal nach Hagen kommt nach Angaben der Deutschen Bahn gut voran.
"Wir liegen aktuell im Zeitplan", sagte Projektleiter Arno Jaeger. Die für den Fern- und Regionalverkehr wichtige Strecke wird noch bis zum 10. Juli saniert und ist in dieser Zeit weitgehend gesperrt.
Fernzüge etwa von Köln nach Berlin oder Hamburg werden umgeleitet, im Regionalverkehr müssen Pendler auf Ersatzbusse ausweichen. Entlang der Strecke werde an vielen Stellen gleichzeitig gearbeitet, sagte Jaeger.
Bei Leichlingen erneuert gerade ein rund 800 Meter langer Spezialzug das Gleisbett. Dafür werden die Gleise angehoben und der Schotter darunter gereinigt und teilweise erneuert.
An anderen Stellen würden derzeit Weichen erneuert, Bahnschwellen saniert und Schallschutzwände errichtet.
Insgesamt will die Bahn während der gut fünfmonatigen Bauphase 81 Kilometer Gleise austauschen, 50 Weichen und 29 Kilometer Oberleitung erneuern. Außerdem werden Schallschutzwände gebaut und 12 Bahnhöfe saniert.
Bahn verspricht deutliche Reduzierung von Verspätungen
Nach Abschluss der Generalsanierung soll die von Fern-, Regional- und Güterzügen stark befahrene Strecke zwischen Köln und Hagen "verlässlicher und leistungsfähiger" werden, verspricht die Bahn.
Störungen und Verspätungen sollen sich "deutlich reduzieren".